Reichshof – Denklingen: Nach drei Jahren Planung und viel ehrenamtlicher Arbeit ist es nun geschafft; die Eisenbahnbrücke in Denklingen, die im letzten Jahr entfernt wurde, ist wieder an Ort und Stelle. Da die alte Brücke die zu marode war, um sie zu renovieren, musste eine komplett neue Brücke eingebaut werden. Seit 1945, nachdem deutsche Soldaten auf dem Rückzug die Brücke gesprengt hatten, war dort erst eine Lücke, die dann kurze Zeit später mit einer eisernen Behelfsbrücke ausgeglichen wurde. Dieses Brückenteil hatte dann viele Jahre gute Dienste geleistet, war aber letztendlich dann doch vom Zahn der Zeit und viel Rost befallen, so dass sie erst gesperrt und dann ersetzt werden musste.

Ley Kränehaben die ca. 40 Tonnen schwere Brückenkonstruktion in die Lücke / Text und Bilder : Uwe Schlegelmilch

Das herausnehmen der alten Brücke, im Oktober 2012 hatte sich damals als schwieriger heraus gestellt, als vorher vermutet. Denn die alte Brücke gab erst im zweiten Anlauf nach und wurde dann neben der Brücke abgelegt und dort komplett zerlegt. Das eiserne Brückenteil das entfernt wurde war einfach zu schwer gewesen. Danach begann dann für die Freunde der Wiehltalbahn so richtig die Arbeit. Die Brückenpfeiler mussten für den Neueinbau komplett überarbeitet werden.

Millimeterarbeit mit Profis

Diese Mal war man besser vorbereitet. Zwei große Kräne der Firma Ley hoben das ca. 40 Tonnen schwere Brückenelement, das schon ein paar Tage vorher angeliefert wurde Millimetergenau in die dafür vorgesehen Position. Nachdem mehrfach genau auf beiden Seiten der Brücke gemessen wurde, konnte der Einbau in knapp einer ½ Stunde erledigt werden. Ab 2014 soll es dann endlich wieder einen Regelmäßigen Schienenverkehr in Richtung Waldbröl geben.

 

Zentimeter genaue Maßarbeit bis die Brücke an Ort und Stelle saß

 

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