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Radevormwald: Jugendchorkonzert am Pfingstmontag folgt musizierend dem narrativen Feuer des Pfingstgeschehens

Radevormwald – Die Pfingst-Geschichte in der Apostelgeschichte des Lukas ist für den regelmäßigen Kirchenbesucher bekannt: das Brausen des Windes in Jerusalem, die Feuerzungen, das Reden und Hören in verschiedenen Sprachen und dann das große Tauffest mit nahezu 3000 Gläubigen. Dass dieses Pfingstwunder Ausgangspunkt vieler weiterer Themen und Geschichten ist, in denen Menschen Gottes Nähe gespürt und sie in Liedern und Texten verarbeitet haben, liegt auf der Hand. Sie alle sind durch den Erzählkern, das narrative Feuer – das Pfingstereignis – miteinander verbunden und bilden damit eine Art Geschichtenzyklus.

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Quelle: Evangelisch-Lutherische Martini-Gemeinde Radevormwald

Die diesjährigen Radevormwalder Sing- und Musiziertage (RaSiMuTa), die am Freitag in der Martini-Gemeinde mit 70 Jugendlichen beginnen, wollen diesem narrativen Feuer auf die Spur kommen. Sie proben für das Jugendchorkonzert am Pfingstmontag, 5. Juni um 17 Uhr in der Martini-Kirche Lieder und Stücke rund um die Pfingstgeschichte wie „Let me fly on your holy spirit“ von Hans Christian Jochimsen oder „Beherzt und begeistert“ von Friedemann Wutzler oder auch „Move spirit move“ von Helmut Jost. Andere Geschichten-Blöcke sind u.a. die Reformationsgeschichte mit Stücken wie „Ein feste Burg ist unser Gott“ im Bach Choral-Format und im neuen Arrangement von Fin-Ole Steffen (2017).

Der Jugendchor wird wieder geleitet von Steffi Buyken und Bene Hölker, einem engagierten Lehrerehepaar aus Köln. Sie werden unterstützt von einer Band, die sich spontan von den Teilnehmenden zusammensetzt.

Zum ersten Mal mit dabei ist Pfarrvikar Florian Reinecke, der am Pfingstsonntag auch die Predigt hält. Jugendpastor Hinrich Schorling (Witten) und Gemeindepastor Johannes Dress sind verantwortlich für die Gesamtorganisation, für die Begleitung des Jugendchores an den vier Tagen sowie für die Worte zum Thema im Konzert. Wie in den Jahren zuvor steht ein über 20-köpfiges Küchen- und Helferteam aus der Martini-Gemeinde bereit, um die insgesamt 90 Teilnehmenden einschließlich der Musiker und Betreuer vier Tage zu verköstigen. 50 Sängerinnen und Sänger von auswärts werden in Privatquartieren untergebracht sein. Der Rest kommt aus der Martini-Gemeinde.

Die Sing- und Musiziertage, die 1990 der damalige Hauptjugendpfarrer Johannes Dress in Homberg/Efze begründete, werden dieses Jahr zum 27. Mal in Folge durchgeführt.

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