Oberbergischer Kreis –  Gleich fünf symbolische Spendenschecks in Höhe von je 1.500 Euro hat Landrat Jochen Hagt an Kinderfeuerwehren aus fünf Kommunen des Oberbergischen Kreises übergeben. Im Beisein der Leiter der Feuerwehren und des Kreisbrandmeisters würdigte der Landrat das Engagement der Freiwilligen Feuerwehren in Bergneustadt, Engelskirchen, Marienheide, Radevormwald und Reichshof in der Kinder- und Jugendarbeit.

„Mit der weitsichtigen Gründung einer Kinderfeuerwehr, tragen Sie in besonderer Weise dazu bei, den Fortbestand der freiwilligen Feuerwehren im Oberbergischen Kreis auch in Zukunft zu sichern. Kinder, die in der Feuerwehr ‚groß geworden sind‘, bilden später auch das Rückgrat in den Löschgruppen in den Städten und Gemeinden unseres Kreises“, sagt Jochen Hagt. Der Oberbergische Kreis unterstützt die Gründung, aber insbesondere die Unterhaltung der Kinderfeuerwehren aus Mitteln zur Förderung des Ehrenamtes. Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) im Januar 2016, ist es in NRW möglich, Kinder ab sechs Jahren in die (Kinder-) Feuerwehr aufzunehmen. Die Geldspenden an die oberbergischen Kinderfeuerwehren sind eine Ergänzung zum Starterpaket des Verbands der Feuerwehren in NRW. Das Starterpaket beinhaltet einen Spielekoffer und weitere Utensilien, um Kinder spielerisch an die Feuerwehr heranzuführen. Kinderfeuerwehren bieten Mädchen und Jungen die Möglichkeit sich spielerisch mit dem Thema „Brandschutz“ auseinanderzusetzen.

Die Kinderfeuerwehren Radevormwald-Önkfeld (1949) und Reichshof-Odenspiel (2014) sowie Reichshof-Eckenhagen (2015) wurden schon vor der Gesetzesneuerung gegründet, dabei ist die Rader Kinderfeuerwehr die NRW-weit älteste. Im nächsten Jahr feiern die Nachwuchswehrleute im Kreisnorden ihr 70-jähriges Bestehen. Die Gruppen sind unterschiedlich strukturiert. Teilweise wird der vom Verband der Feuerwehren vorgeschlagene Ansatz verfolgt, die Kinder ausschließlich spielerisch an die Feuerwehr heranzuführen (z.B. durch Erzählungen beim gemeinsamen Kartenspiel). Teilweise erfahren die Kinder mehr über die Technik der Feuerwehr und dürfen auch kleinere Übungen durchführen (z.B. mit Schlauch Wasser verspritzen oder ein kleines Feuer löschen). Zum 31. Dezember 2017 gab es in Nordrhein-Westfalen 66 Kinderfeuerwehren mit über 1800 Mädchen und Jungen sowie rund 500 Betreuerinnen und Betreuern.

Quelle: Oberbergischer Kreis

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Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
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