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Schloss Homburg: „Avantgarde aus der Provinz“

Nümbrecht – Unter diesem Motto stellte sich am Sonntag, 10.05.2015, der „Kulturhappen“ auf Schloss Homburg vor. Man lud zu einer Exklusivführung in die Sonderausstellung zur Porzellan-Manufaktur Spitzer Dieringhausen ein und entführte die Besucher im White Cube des neuen Forums in eine porzellan-weiße Vergangenheit.

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Die Kunsthistorikerin Stephanie Schoger vermittelte den anwesenden Gästen einen informativen Einblick in die Welt des Porzellans im Stil des Art déco („dekorative Kunst“) der 1920er und 30er Jahre. Die Ausstellung zeigte ausgewählte Exponate der traditionsreichen Porzellan-Manufaktur Spitzer aus Dieringhausen, die in ihrer Blütezeit weit über die deutschen Grenzen hinaus bis in die Niederlande und nach Belgien bekannt war.

Siegfried und Rudolf Spitzer befassten sich mit der Kunst der Porzellanmalerei, die sich in vergangener Zeit einer hohen Beliebtheit erfreute. Rudolf Spitzer selbst hat in Selb, einer der Hochburgen der Porzellankunst, den Beruf des Porzellanmalers erlernt und dieses Kunsthandwerk ins Oberbergische Land geholt.

Sowohl die Produktion als auch die Ausstellungsverfahren waren für die vergangene Zeit auf einem hochtechnisierten Stand. Auch die Exponate der Ausstellung selbst – mit ihrem charakteristischen roten Farbton und den charmanten Formen – haben die Zeit in die Moderne überstanden und stehen dem modernen Design von heute erstaunlicherweise in nichts nach.

Nach der Führung konnten sich die Teilnehmer mit einem Getränk erfrischen und einen kleinen Imbiss zu sich nehmen.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 9. August 2015 und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Besonders werden diejenigen begeistert sein, die Leidenschaft für die deutsche Porzellankultur mitbringen.

Die Exklusiv-Führung bedarf einer Anmeldung unter 02293/9101-71 und kostet 10 Euro pro Person inklusive Eintritt, Führung und Imbiss. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.

Fotos: Alexandra Rüsche
Text: Andrea Kotis

Veröffentlicht von:

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