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Neues Denklinger Dreigestirn enthusiastisch gefeiert – Mitreißende Proklamation im Nümbrechter Parkhotel

Mit einer rauschenden Proklamation sind die Jecken der KG Rot-Weiß Denklingen am letzten Freitag in die heiße Phase des Fastelovends gestartet.

Foto: Prinz Holger I. (Holger Köckerling), ihre „Lieblichkeit“ Jungfrau „Jüppina“ („Jüppi“ Weber) und der „stolze Buur“ Bauer Ralf (Ralf Grammel)

Im schon seit Tagen restlos ausverkauften großen Festsaal des Nümbrechter Parkhotels (erstmalig gab es keine Abendkasse mehr) war von Beginn an Stimmung pur angesagt. Punkt 19.11 Uhr begrüßte KG-Präsident Hansi Welter, der gewohnt locker und gekonnt durch den Abend führte, die Gäste im „Hexenkessel Parkhotel“, unter ihnen wieder Karnevalisten nahezu aller oberbergischen Vereine, eine Abordnung des BDK-Regionalverbandes sowie viel politische Prominenz, mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Bodo Löttgen sowie den Bürgermeistern Rüdiger Gennies (Reichshof) und Hilko Redenius (Nümbrecht) an der Spitze.

Als „Eisbrecher“ fungierte erneut der närrische Denklinger Nachwuchs und sowohl der Kinderelferat als auch die „Burgmäuse“ konnten die Zuschauer mit ihren Auftritten begeistern. Anschließend drehten mehr als 100 Gardisten des Reitercorps Jan von Werth mit Mariechen und Musikzug den Festsaal des Parkhotels mit einem mitreißenden Auftritt „auf links“! Nachdem eine weitere Nachwuchsgarde der KG, die „Pänz von der Burg“ noch einen drauf setzte, enterten die letztjährigen Tollitäten, Prinz Heinz I. (Sieloff), Bauer Frank (Riehl) und Jungfrau „Franka“ (Frank Ammann) mitsamt ihrem Gefolge den Saal im Sturm und die Jecken, die es schon lange nicht mehr auf den Sitzen hielt, bereiteten ihren Ex-Tollitäten, den 3 Freunden aus Wilkenroth, einen überwältigenden Empfang. Diese dankten mit einem Klasse-Auftritt, der von einem Frank Ammann in Hochform und verkleidet als „Zarah Leander“ gekrönt wurde. Dann aber war es endlich soweit: Prinz Holger I. (Holger Köckerling, 40 Jahre), ihre „Lieblichkeit“ Jungfrau „Jüppina“ (Hermann Josef genannt „Jüppi“ Weber, 55 Jahre) und der „stolze Buur“, seine Deftigkeit“ Bauer Ralf (Ralf Grammel, 43 Jahre), allesamt aus Denklingen und schon länger in der KG aktiv dabei, zogen triumphal und von den Jecken überwältigend empfangen, in den Saal ein. Begleitet von Vorstand, Senat, Elferrat und der „Burggarde“ bahnte sich das neue Trifoleum den Weg zur Bühne. Dort angekommen durfte Rüdiger Gennies, der oberste Bürger der Gemeinde Reichshof, die neuen Tollitäten in seiner 1.Proklamation inthronisieren. Und diese Aufgabe löste er souverän, obwohl er nach kaum 100 Tagen im Amt, seine Macht schon wieder abgeben musste. Das neue Dreigestirn revanchierte sich nicht nur mit der Übergabe einer Mütze der KG Rot-Weiß und dem erneut hervorragend gelungenen Sessionsorden, sondern auch mit der Auferlegung gleich mehrerer Verpflichtungen. So hat der Bürgermeister u.a. die „Ehre“, das Denklinger Dreigestirn am Freitag nach Weiberfastnacht in seinem festlich geschmückten Dienstwagen zu den Auftritten chauffieren zu dürfen. Desweiteren obliegt ihm die Co-Moderation des Karnevalszuges sowie die Pflicht, die Zufahrten der Regenten immer schnee- und eisfrei zu halten. Weitere Orden erhielten der gastgebende Nümbrechter Bürgermeister Hilko Redenius, der ob seiner Größe vor der Jungfrau niederkniete, und der Landtagsabgeordnete Bodo Löttgen, der KG-Präsident Hansi Welter einen bereits ausgefüllten Aufnahmeantrag für die KG Rot-Weiß Denklingen überreichte und damit ein Versprechen einlöste, welches er KG-Pressesprecher Franz „Juppi“ Steinfort bei der letztjährigen Denklinger Prunksitzung gegeben hatte. Getreu ihrem Sessionsmotto „Mit dem Hätz am richtije Fleck, fiert ne echte Denklinger Jeck“ liess es das frisch inthronisierte Dreigestirn mitsamt ihrem jecken Schmölzjen sowie den aktuellen Sessionsleedcher dann auch gleich ordentlich krachen. Die „Burggarde“, die große Tanzgarde der KG, stellte danach unter ihrem neuen Kommandanten, KG-Vorsitzenden Ralf Langhein, erneut unter Beweis, dass man zu den besten Tanzgarden im rheinischen Fastelovend gehört und zum guten Schluss erwartete man abermals Besuch aus der Domstadt. Linus „rockte“ als „DJ Ötzi“, Hams Albers u.v.a. den Saal. Zu den Klängen der Band „Himmel un Äd“ sowie KG-Hofmusikus Thomas Krüger („Mr. SoundOnTour“) ging man tanzend und schunkelnd in die Nacht und eine erneut tolle Proklamation zu Ende.

Bericht: F.J.Steinfort

Fotos: SoundOnTour

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