Gummersbach Am Sonntag, den 07. Oktober 2018, fand zum ersten mal der Frauenmarkt “Weiberkram” in der Halle 32 in Gummersbach statt.

Der Weiterkam Markt in der Halle 32

„Weiberkram“ ist ein Markt der vor circa zehn Jahren ins Leben gerufen wurde. Dabei handelt es sich um einen Markt bei dem hochwertige Second Hand Ware für Frauen bzw. Mädels angeboten werden soll. Prinzipiell ist so eine Art von Markt auch eine sehr schöne Idee. Doch leider haperte es ein wenig bei der Umsetzung.

Der Markt soll etwas Besonderes sein und bleiben. Deswegen werden im Vorfeld die Locations sorgfältig ausgesucht und auch ein DJ ist am Start, um somit eine harmonische Atmosphäre zu schaffen. Dabei soll der „Wühltisch-Charakter“ eines Trödelmarktes aussen vor bleiben. Auch der Wettbewerb um den schönsten Stand soll für eine noch schönere und harmonischere Atmosphäre sorgen. Gewonnen, und damit einen Gutschein ergattert, haben sich Melanie Rauschenberger und Lea Ochel. An ihrem Stand wurden neben Second Hand Kleidung auch selbstgenähte Textilien wie zum Beispiel kleine Täschen und Kleidung angeboten.

v.l. Melanie Rauschenberger und Lea Ochel haben den Titel des schönsten Standes gewonnen

Jana Fransen gestaltete ihren Stand dekorativ mit einem Koffer in Vintage Style

Kathleen und Tanja boten neben der Second Hand Kleidung auch Accessoires wie Handtaschen und Schmuck an.

Second Hand Kleidung von Frauen für Frauen

Bei unserem Gang über den Weiberkram Markt stellte unser Redaktions Team schnell fest, viel oder außergewöhnliche Markenmode gab es hier nicht. Vereinzelt fand man unter der Kleidung aus gewöhnlichen Einzelhandelsketten wie C&A, H&M und Ernsting’s Family, auch ein paar echte Marken. Das Versprechen des Veranstalters des „Weiberkram“ Marktes, hochwertige Second Hand Markenmode anzubieten, wurde also nicht so wirklich eingehalten. Dabei wurde dies sogar auf dem Anmeldeformular für die Stände ausdrücklich verlangt. Eine von uns befragte Besucherin des Marktes erklärte uns, dass sie sehr enttäuscht wäre. Denn sie selbst wollte sich anmelden, schreckte aber wegen des Anmeldeformulars zurück.

Außerordentlich viele Besucher zeigten sich leider nicht auf dem Markt. Ob das an dem tollen Wetter oder an der sehr sparsamen Werbung lag, darüber lässt sich streiten. Leider fehlte es auch an der Verpflegung in der Verkaufshalle. Klar man konnte in das Café der Halle 32 gehen, aber ein paar Waffeln und etwas Kaffee hätte die Stimmung bestimmt gehoben, so sahen das auch einige befragte Aussteller. 

Abschließend lässt sich sagen, dass der Weiberkram Markt prinzipiell eine tolle Idee ist. Jedoch sollte man ihn ein bisschen optimieren. Entweder man bietet nur Markenmode an oder man ändert das Anmeldeformular und vor allem sollte man im Vorfeld mehr Werbung machen.

Text: Annalena Rüsche
Bilder: Annalena Rüsche

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Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
Annalena Rüsche befindet sich aktuell in der Vorbereitung zum Studium. Sie absolviert in unserer Redaktion ihr Jahrespraktikum. Im Anschluss will Sie "Medienmanagement" studieren. In unserer Redaktion ist sie aktuell für den Newsdesk zuständig und hält Ausblick nach aktuellen und für unsere Leser wertvollen Informationen. Sie ist unter redaktion@oberberg-nachrichten.de direkt erreichbar.

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