Am Samstag ist auch für die U23 die Weihnachtspause endlich vorbei. Mit dem VfL Gladbeck kommt dann eine der Mannschaften in die Gummersbacher SCHWALBE arena, die die Hausherren schlagen sollten, wenn sie mit den Abstiegsrängen nichts mehr zu tun haben wollen. Zurzeit steht die Mannschaft von Trainer Georgi Sviridenko auf dem drittletzten Platz (14.), Gladbeck auf dem elften Rang ist beinahe Tabellennachbar. An das Hinspiel haben die Gummersbacher keine guten Erinnerungen. Die Partie ging mit 25:29 verloren. Diesmal sollen beide Punkte in Gummersbach bleiben.

Vor Weihnachten setzten die Oberberger noch einmal ein Ausrufezeichen, als sie den Tabellenvierten aus Leichlingen an den Rande einer Niederlage brachten und am Ende unglücklich mit 35:36 unterlagen. Was blieb, war die Gewissheit, auch gegen eine Top-Mannschaft der dritten Liga bestehen zu können. In diesem Wissen wollen die Sviridenko-Schützlinge nun am Samstag zeigen, dass diese spielerisch und kämpferisch sehr gute Leistung keine Eintagsfliege gewesen ist.

U23
Quelle: Handballakademie VfL Gummersbach

Doch die Mannschaft bleibt weiterhin vom Verletzungspech verfolgt, denn Mittelmann Robin John wird am Samstag nicht auflaufen können. Zurück auf dem Platz ist hingegen Frederic Seifert, der nach seiner Kreuzbandverletzung zum ersten Mal wieder mitspielen kann und, wenn er zum Einsatz kommt, vorerst nur in der Defensive seine Mannschaft unterstützen soll.

Das wird sicherlich auch Maik Pallach, wie Sviridenko sagt. Der Routinier, der in der Weihnachtspause von Leichlingen nach Gummersbach gekommen ist, könne die Mannschaft vor allem in der Abwehr leiten und bewegen. „So einer hat uns bis dato gefehlt“, erklärt der Trainer.

Unterstützung soll die Mannschaft aber auch aus dem Bundesligateam bekommen. Wer am Samstag bei der U23 mit dabei sein werde, stehe aber noch nicht fest, sagt Sviridenko.

„Die Dritte Liga ist ein wesentlicher Baustein unseres Ausbildungskonzeptes, so dass ein Verbleib in der Klasse für uns sehr wichtig ist“, sagt Akademieleiter Jörg Lützelberger. Die U23- Mannschaft, die in die Saison gestartet sei, hätte auch das Zeug gehabt, den Verbleib in der dritthöchsten Spielklasse aus einer Kraft zu schaffen. „Doch das Verletzungspech, das wir in dieser Saison in der U23 erleben, ist schon enorm, sodass wir das Team gegebenenfalls unterstützen müssen. Während der WM-Pause wäre das für unsere jüngsten Bundesligaspieler ja auch ein gute Möglichkeit, nach dem Urlaub wieder Spielpraxis zu sammeln.“

Quelle: Handballakademie VfL Gummersbach

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