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Osterfeuer – Brauchtum: Tierschutz beachten

Wiehl – Das Abbrennen von Osterfeuern gehört zum überlieferten und beliebten Brauchtum in unserer Region. So sieht man auch vielerorts bereits hoch aufgeschichtete Holz- und Reisighaufen, die in der Vorfreude auf das prasselnde Feuer zeitig angelegt wurden.

Der NABU Oberberg weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine Vielzahl heimischer Tiere Reisig- und Gehölzhaufen als optimalen Überwinterungsplatz nutzen. So finden sich dort häufig Igel, Mauswiesel, Spitzmäuse, Erdkröten und Zauneidechsen ein, um Schutz vor den noch frischen Nachttemperaturen zu finden. Auch Singvögel wie der Zaunkönig oder das Rotkehlchen nutzen solche Gehölzhaufen als Versteck oder als Brutplatz.

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Ein Kommentar

  1. Solche Hinweise sind sehr wichtig, denn die wenigsten Veranstalter von Osterfeuern beachten den Tierschutz. Ich kenne keinen, der sich die Mühe macht, das Brennmaterial am Tag des oder kurz vor dem Feuer noch umzuschichten und dadurch die darin Schutz suchenden Wildtiere zu vergrämen. Falsch ist es, Tiere nur durch Schlagen auf das Holz oder Lärm verscheuchen zu wollen, denn viele Säuger wie Igel flüchten in der Hoffnung auf Sicherheit noch weiter in die Haufen, statt sie zu verlassen. Bleibt noch der Hinweis anzufügen, dass auch den eventuell in der Nähe des Feuers befindlichen Bäumen und andere Pflanzen großer Schaden durch die Hitzeentwicklung zugefügt wird.

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