Oberbergischer Kreis – In den vergangen zwei Wochen ist die oberbergische Polizei 70 mal zu Wildunfällen gerufen worden.

Der Sommer neigt sich dem Ende und der Herbst rückt näher. Das erfordert besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Aktuell ist die Gefahr von Wildunfällen wieder besonders hoch. Erfahrungsgemäß passieren die meisten Wildunfälle in den Monaten Oktober/November sowie im April/Mai. Bereits 70 mal wurde die oberbergische Polizei in den vergangenen zwei Wochen zu Wildunfällen gerufen. Vor allem in den Morgen- und Abendstunden sollten Autofahrer deshalb zurzeit besonders vorsichtig fahren. Denn dann ist die Gefahr besonders hoch, dass Wildtiere wie Rehe oder Wildschweine die Straße kreuzen.

Deshalb die Tipps Ihrer Polizei, um Wildunfälle zu vermeiden: Fahren Sie insbesondere in ländlichen und waldreichen Gebieten in den kommenden Wochen besonders vorsichtig. Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an!

  • Ist ein Verkehrszeichen „Wildwechsel“ aufgestellt, ist die Gefahr besonders hoch. Die Hinweisschilder werden an gefährdeten Stellen mit häufigem Wildwechsel aufgestellt und sollten ernst genommen werden, damit es nicht zu Wildunfällen kommt.
  • Wenn ein Tier plötzlich auf der Straße auftaucht, nicht ausweichen sondern kontrolliert abbremsen und notfalls einen Zusammenstoß in Kauf nehmen.
  • Rechnen Sie bei Wildwechsel immer mit Nachzüglern – ein Tier kommt selten allein.

Ist es doch zu einem Zusammenstoß gekommen, sichern Sie die Unfallstelle ab und informieren Sie die Polizei über den kostenfreien Notruf 110.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis

Veröffentlicht von:

Amei Schüttler
Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Oberberg-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion in GM-Windhagen und ist unter Tel. 02261-9989-885 bzw. Mail: redaktion@oberberg-nachrichten.de für unsere Leser erreichbar.

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