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Nümbrecht: Parkplatzerweiterung am Lindchenweg

Nümbrecht – Die Gemeinde Nümbrecht beabsichtigt am Lindchenweg, in unmittelbarer Nähe zu Park-Hotel, Kurpark und Reha-Klinik, auf dem gemeindeeigenen Grundstück Gemarkung Nümbrecht, Flur 54, Flurstück 801, die vorhandene, geschotterte und ungeordnete Stellplatzanlage mit derzeit ca. 25 – 30 Parkplätzen zu befestigen und auf ca. 100 Stellplätze zu erweitern.

Das Parkplatzangebot im Ortskern ist speziell im Bereich der Hauptstraße bereits heute unzureichend. Die Entwicklung von Einzelhandel und Gastronomie, sowie die konkret geplante Ansiedlung weiterer Einzelhandelsnutzungen in einem bislang nicht vom Einzelhandel genutzten Gebäude (Altes Postgebäude) wird dadurch erschwert.

Auch die seit einigen Jahren anvisierte Realisierung des Wohn- und Geschäftshauses auf dem Rathausareal scheiterte immer wieder an den erforderlichen Stellplätzen, da die notwendige Anzahl an Parkplätzen nur durch den Bau einer mehrgeschossigen Stellplatzanlage geschaffen werden könnte.

An den Wochenenden, wo zahlreiche Patientenbesuche in der Rhein-Sieg-Klinik stattfinden und auch viele Tages- und Wochenendtouristen in Nümbrecht zu verzeichnen sind, fehlen ebenfalls Parkplätze im Bereich der Kur- und Freizeiteinrichtungen. Darüber hinaus finden regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen statt, die sich zu überregionalen Besuchermagneten entwickelt haben (z.B. Lichterfest im Kurpark, Werkkunstmärkte, Konzerte, Theater, Kabarett im Park-Hotel, Prüllenmarkt und Erpelsfest in der Hauptstraße etc.) und einen entsprechenden Parkplatzbedarf erfordern, den das vorhandene Parkplatzangebot nur sehr unzureichend abdeckt.

Aber auch während der Woche ist ein zusätzliches, zentrumsnahes Parkplatzangebot sehr wichtig. Der Rathausparkplatz als größter, zentrumsnaher Parkplatz, der ohne zeitliche Beschränkung genutzt werden kann, ist durch die Angestellten des Rathauses, der im Zentrum ansässigen Einzelhandelsbetriebe und Banken in der Regel komplett besetzt, so dass dieser der Öffentlichkeit faktisch nicht zur Verfügung steht.

Die neue Stellplatzanlage am Lindchenweg kannoptimal genutzt werden, indem sie wochentags die Funktion eines „Mitarbeiterparkplatzes“ für alle im Nümbrechter Ortszentrum Angestellten erfüllen und damit den Rathausparkplatz und die Stellplätze in der Hauptstraße deutlich entlasten würde. Am Wochenende wird die Stellplatzanlage in erster Linie für Nümbrechter Besucher zur Verfügung stehen.

Ein bedarfsgerechtes, zentrumsnahes Parkplatzangebot ist daher unerlässlich, um Besucherströme geordnet aufzunehmen, Entwicklungsspielräume für Einzelhandel und Gastronomie zu gewährleisten und einen reibungslosen Verkehrsfluss von Kfz- und Fußgängerverkehr sicher zu stellen und leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Umsetzung der Inhalte des Integrierten Handlungskonzepts.

Da die Gemeinde Nümbrecht freiwilliges Mitglied im Stärkungspakt für finanzschwache Kommunen ist und ein solches Vorhaben nicht im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts umgesetzt werden kann, weil Stellplatzanlagen nicht förderfähig sind, kommt für die Umsetzung nur eine Finanzierung nach dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz (KInvFG) in Frage.

An Fördermitteln nach dem KInvFG erhält die Gemeinde Nümbrecht maximal 151.000 €. Zusätzlich ist ein Eigenanteil von 10 % der Maßnahmenkosten zu erbringen.

Die förderfähigen Gesamtkosten belaufen sich daher auf rd. 167.000 €. Nach einer ersten Kostenschätzung scheint die Realisierung der Parkplatzanlage in diesem Kostenrahmen möglich, wobei gewisse Eigenleistungen durch den Bauhof zu erbringen wären.

Der Bau- und Betriebsausschuss hat in seiner Sitzung am 16.02.2015 in seiner Sitzung mehrheitlich beschlossen: Unter der Voraussetzung, dass die Förderfähigkeit der Stellplatzanlage, durch die Bezirksregierung festgestellt wird und der Eigenanteil im Haushalt dargestellt werden kann, den Bau der Stellplatzanlage am Lindchenweg wie in der der Anlage dargestellt durchzuführen.

Vorbereitende Arbeiten wurden bis zum 29.02.2016 begonnen, d.h., die erforderlichen Rodungsarbeiten wurden durchgeführt.

Veröffentlicht von:

Aline Walter
Aline Walter ist Redakteurin und kaufmännische Mitarbeiterin bei ARKM. Als Reporterin versorgt die Studentin des Medienmanagements sowie der Unternehmensführung die Oberberg-Nachrichten täglich mit aktuellen Nachrichten und Berichten aus der Region.

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