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Neues Schuljahr – neue Klassen: Arbeiten am BKO fast abgeschlossen

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Gummersbach – Wenn am 2. September 2013 die Schüler aus den Sommerferien wieder in den Dieringhausener Standort des Berufskollegs Oberberg (BKO) kommen, werden sie einen nach zweijähriger Bauzeit fertiggestellten Anbau und eine sanierte Fassade des Bestandsgebäudes vorfinden. Rund 10 Millionen Euro hat der Oberbergische Kreis in die Hand genommen, um den Schulstandort energetisch zu sanieren und dem Raumbedarf gerecht zu werden.

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Rund 10 Millionen Euro wurden in die Sanierung und den Neubau am Berufskolleg Oberberg in Dieringhausen investiert – Bilder: Simone Hawellek.

Das BKO in Dieringhausen wurde 1970/71 erbaut und dient dem technischen Schwerpunkt der Ausbildung. Auch die Köche absolvieren ihre theoretische Berufsausbildung im Gummersbacher Stadtteil. Allerdings machte der Weg „auf den Berg“ in den vergangenen Jahren alles andere als Spaß, wartete oben doch ein für die 70-er Jahre typischer „Betonklotz“.

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Projektleiterin Monika Schneider (links) und Gabriele Keil-Riegert (Leiterin des Amtes für Immobilienwirtschaft) erläuterten den aktuellen Stand der Bauarbeiten.

Durch eine nötig gewordene Fassadensanierung des Altgebäudes konnte auch der Anblick deutlich verbessert werden. Zum Tal hin wurde die hauptsächlich graue Fassade mit roten Farb-Highlights versehen. In Richtung Wald, der sich hinter dem Gebäude befindet, wurden die Farben grün und gelb versehen. Insgesamt hat der Kreis für die Dämmung der Fassade und den Austausch der Fenster rund 5,5 Millionen Euro ausgegeben. Ein Betrag, der sich rechnet. Durch die Sanierung können die Energiekosten um satte 75 Prozent eingespart werden. Monika Schneider, Projektleiterin beim Kreis, macht dies an einem Beispiel deutlich: „Ein energetisch saniertes Einfamilienhaus darf im Jahr maximal 15.000 Kilowatt-Stunden verbrauchen. Wir sparen hier am BKO jetzt pro Jahr 860.000 Kilowatt-Stunden ein.“

Für weitere 4,5 Millionen Euro hat man an das Bestandsgebäude angebaut. Auf fünf Ebenen entstanden hier neun Klassen, ein Labor, ein EDV-Raum und ein zusätzliches Konferenzzimmer. Auch konnte das bestehende Lehrerzimmer erweitert werden. Gabriele Keil-Riegert, Leiterin des Amtes für Immobilienwirtschaft, macht den Bedarf eines Konferenzzimmers deutlich: „Wir haben hier etwa 100 Lehrkräfte, die an der Schule unterrichten. Im alten Lehrerzimmer waren Konferenzen mit allen Lehrkräften gar nicht möglich. Jetzt können wir im neuen Konferenzzimmer bis zu 155 Personen unterbringen.“

Besonderheit dieses Zimmers: Es kann unabhängig von der Schule durch einen separaten Eingang betreten werden, so dass man es auch für außerschulische Aktivitäten wie zum Beispiel Ausstellungen oder Seminare der Volkshochschule nutzen kann. Und wer erst einmal alle Treppen bis zur dritten Etage bewältigt hat, wird mit einem Panoramablick über Dieringhausen und Vollmerhausen belohnt.

Ein Teil des Altgebäudes wurde ebenfalls erweitert. Durch eine Aufstockung auf rund 300 m² entstanden nochmals drei weitere Klassenräume.

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Der „Aufstieg“ ins neue Konferenzzimmer wird mit einem tollen Panoramablick belohnt.

Derzeit werden noch einige Innenarbeiten und der Bau eines neuen Treppenaufgangs vorgenommen. Die alte Treppe musste nämlich zum Teil dem Neubau weichen. Dieser ist übrigens optisch vom Altbau zu unterscheiden. Während die Fassade des Bestandsgebäudes mit Eternitplatten versehen wurde, erhielt der Neubau eine rote Klinkerfassade. Schneider und Keil-Riegert gehen aber davon aus, dass bis zum Schulbeginn im September alle Arbeiten beendet sein werden.

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