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Neuer Bahnhaltepunkt: Gutachten soll Standort klären

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Engelskirchen – Die „Oberbergische Bahn“ RB 25 bekommt wohl einen neuen Haltepunkt. Aber wo der entstehen wird, muss jetzt ein Gutachten klären, das der Nahverkehr Rheinland in Auftrag gegeben hat. Angestoßen wurde dieses Projekt durch die bergischen Kommunen Engelskirchen und Overath.

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Die neuen Fahrzeuge des Typs „Coradia LINT“ werden ab Dezember zwischen Meinerzhagen und Köln unterwegs sein – Bild: Alstom.

Beide Kommunen sind sich einig: Die RB 25 braucht einen weiteren Haltepunkt zwischen Engelskirchen und Overath. Zur Diskussion stehen Loope und Vilkerath. „Aber im Moment ist es absolut zu früh, um etwas zu sagen“, erklärt Holger Klein, Sprecher von Nahverkehr Rheinland. Zunächst müsse das Gutachten abgewartet werden. Aber beide Kommunen hätten signalisiert, sich dem Ergebnis zu beugen.

Engelskirchens Bürgermeister Dr. Gero Karthaus hofft, dass die Entscheidung für Loope ausfällt. Damit hätte „seine“ Kommune dann den dritten Haltepunkt, welches wesentlich zur Attraktivitätssteigerung beitragen würde.

Derweil bekommt das Projekt aber auch Gegenwind. So auch aus Marienheide. Hier wird in 2013 einiges investiert, um den dortigen Bahnhof attraktiver zu machen. Um den vielen Pendlern den „Heier“ Haltepunkt noch schmackhafter zu machen, entsteht dort ein großer Park-and-Ride-Parkplatz. Außerdem befürchtet Bürgermeister Uwe Töpfer eine noch längere Fahrzeit. „Wir brauchen die Nähe zu Köln. Und da sollte man eher versuchen, die Fahrzeit zu verringern. Wer will denn schon von Marienheide oder Gummersbach anderthalb Stunden unterwegs sein, um nach Köln zu kommen?“

In Sachen Attraktivität wird sich in diesem Jahr einiges tun. Als die DB Regio Rheinland den Zuschlag für den Betrieb des Kölner Dieselnetzes, zu der auch die „Oberbergische Bahn“ gehört, bekommen hat, wurden Angebotsverbesserungen festgelegt. So wird zur Zeit am Tunnel Hoffnungsthal gearbeitet. In den Sommerferien erfolgt der nächste große Bauabschnitt. Zum Wechsel zum Winterfahrplan soll die Streckenverlängerung, sprich die Reaktivierung des Streckenabschnittes Marienheide-Meinerzhagen erfolgen. Ein zweigleisiger Ausbau im Bereich Dieringhausen-Gummersbach ist geplant. Zwischen Köln-Porz und Rösrath werden im Sommer geschwindigkeitserhöhende Maßnahmen durchgeführt.

Eben diese Maßnahmen werden dann zur Folge haben, dass ein eventueller weiterer Haltepunkt zeitlich kaum ins Gewicht fällt. „Ebenfalls positiv wird sich der Einsatz neuer Fahrzeuge auswirken“, so Klein. Darüber hinaus werde es mehr Fahrten geben. So werde das Fahrangebot zwischen Overath und Engelskirchen durch eine Verlängerung der Zwischenzüge ausgeweitet. Dies bedeute in diesem Bereich ein Plus von 13 Fahrten unter der Woche. Zwischen Overath und Gummersbach werden es 14 Fahrten mehr sein. Ebenfalls eingeführt werde der Halbstundentakt zwischen Marienheide und Gummersbach. Diesen werde es aber zunächst nur zwischen 7 und 8 Uhr für den Schüler- und Ausbildungsverkehr geben.

Text: Simone Hawellek

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