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Netzwerk Depression Oberberg bietet Podiumsdiskussion

Gummersbach – Das Netzwerk Depression Oberberg lädt Interessierte, Betroffene und deren Angehörige zum Podiumsgespräch ein, zum Thema „Depression“: Mittwoch, 25. Juni 2014 um 18 Uhr in das Haus der AOK, Moltkestrasse 18 in Gummersbach. Der Eintritt ist kostenlos.

Im Netzwerk Depression Oberberg haben sich im Jahr 2011 viele Akteure zusammengeschlossen. Sie sind tätig im ambulanten und stationären Gesundheitswesen, im Sozialpsychiatrischen Dienst sowie in Selbsthilfegruppen. Diese Netzwerk-Partner sind daran interessiert, Menschen mit depressiven Erkrankungen im Oberbergischen Hilfe anzubieten. Das Netzwerk klärt auf und bietet konkrete Hilfen an „Unser Netzwerk soll Aufklärungsarbeit zum Thema „Depressive Störungen“ leisten“, sagt Dr. Thomas Bauer, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. „Es will über diese heilbare Erkrankung aufklären und gleichzeitig Hilfsangebote machen“.

Übergeordnetes Ziel sei es, ein selbstbestimmtes Leben von Menschen in der Gemeinschaft zu ermöglichen und hierfür Strategien zu entwickeln. Der Mensch soll lernen, seine Interessen wieder eigenmächtig und selbstverantwortlich zu bestimmen, beziehungsweise diese selbst zu vertreten und zu gestalten. „Die Fachleute sind sich darin einig, dass in vielen Fällen ‚Betroffene zu Beteiligten‘ werden können. Ziel des Podiumsgespräches wird sein, der Erkrankung Depression ‚ein Gesicht zu geben‘, Ängste zu nehmen und die Erkenntnis zu vermitteln, dass es jeden treffen kann. Sich nicht schämen, sondern behandeln lassen.“ Karin Vorländer, Journalistin und Moderatorin der Veranstaltung, wirbt mit der Einstellung „Auch krank zu sein, ist normal“.

Die Krankheit sei nichts, weswegen sich der Erkrankte oder dessen Angehörige verstecken müssten. „Wir wollen weder die Schuldfrage klären, noch Therapieplätze ausloben. Vielleicht hilft aber unsere Veranstaltung dabei, dass Betroffene erfahren, wie man mit der Krankheit leben kann“, sagt Dr. Thomas Bauer. Mitwirken werden Dr. Beate Baumgarte, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im Kreiskrankenhaus Gummersbach; Dr. Ralph Krolewski, Facharzt für Allgemeinmedizin und Psychotherapie und Daniela Schulze, Dipl. Psychologin sowie Mitglieder der Selbsthilfegruppe Depression, unterstützt durch die Theodor Fliedner Stiftung in Dieringhausen. Zudem stehen Netzwerkpartner „rund um die Veranstaltung“ für Fragen und Informationen an Infotischen bereit.

Weitere Hinweise zum Netzwerk finden Sie im Internet auf www.obk.de .

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ARKM-Zentralredaktion
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