Der Startschuss ist gefallen: LEADER Projekte können nun eingereicht werden.

Am Mittwoch, 28. September fanden auf Schloss Homburg, Nümbrecht gleich zwei LEADER Veranstaltungen statt: Zunächst tagte die Mitgliederversammlung des Kulturlandschaftsverbands Oberberg e.V. und legte mit mehreren Beschlüssen die Grundlage für die Umsetzung von Projekten: Unter anderem wurde die Förderquote mit 65 % beschlossen, die maximale Fördersumme beträgt ab sofort 250.000 € pro Projekt. Damit können nun Projekte konkreter geplant werden und in die Umsetzung gehen.

Der Kulturlandschaftsverband Oberberg zieht bei der LEADER Umsetzung gemeinsam an einem Strang. Foto: Kulturlandschaftsverband Oberberg

Bei der darauf folgenden Auftaktveranstaltung stellten die beiden Regionalmanager Jan Foerster und Christiane Mattil den ca. 80 Teilnehmern das LEADER Programm vor. Die LEADER Region „Oberberg: 1000 Dörfer – eine Zukunft“ umfasst die neun Kommunen Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Lindlar, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof, Waldbröl und Wiehl. Bis zum Jahr 2023 können innovative und kreative Projekte beantragt und umgesetzt werden. Dazu stehen insgesamt 3,1 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Ziel es ist es, die LEADER-Region positiv und nachhaltig zu entwickeln. Die einzelnen Projekte müssen sich mit den Handlungsfeldern „Lernen in der Region“, „Regionale Attraktivität“, „Leben in der Region“ oder „Wirtschaften in der Region“ beschäftigen. Mit einem breiten Ansatz können so sehr unterschiedliche Projekte gefördert werden, die alle ein gemeinsames Ziel haben: die Region positiv weiterentwickeln.

Im Rahmen von LEADER können sowohl von öffentlichen Trägern als auch von privaten Trägern (Vereine, Firmen aber auch Privatpersonen) Projekte beantragt und umgesetzt werden. Die Entscheidung über die Förderung fällt der Erweiterte Vorstand des Kulturlandschaftsverbands Oberberg. Ein Entscheidungsgremium vor Ort, in der Region selbst – das ist eine der Grundlagen von LEADER: Die Menschen in der Region wissen selbst, welche Projekte und Maßnahmen die Region nach vorne bringen.

Über die ersten Projektideen wird der erweiterte Vorstand im Januar 2017 entscheiden. Um bei dieser Sitzung beschlossen zu werden, müssen die Projektanträge bis zum 1. Dezember beim Regionalmanagement eingereicht werden. Der erweiterte Vorstand wird ca. 4 Mal pro Jahr tagen und Beschlüsse über Förderanträge fassen.

Alle wichtigen Unterlagen zur Antragsstellung, Projektbewertung etc. werden auf der Homepage www.1000-doerfer.de bereitgestellt.

Ob eine Projektidee zur Entwicklungsstrategie der Region passt, wie die Antragstellung im Einzelnen abläuft oder ob sich auch schon andere Akteure mit der Idee befassen – die beiden Regionalmanager stehen bei allen Fragen rund um die LEADER-Region Oberberg zur Verfügung.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Oberberg-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@oberberg-nachrichten.de

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