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Kommentar: Umzug als Beginn eines neuen Zeitalters sehen

Gummersbach – Die Gummersbacher fiebern dem letzten Bundesliga-Spiel in der Eugen-Haas-Halle entgegen. Die Spannung ist sprichwörtlich greifbar. Allerdings nicht, weil man Abschied von der „Altehrwürdigen“ nehmen muss, sondern weil der VfL Gummersbach um den Verbleib in der ersten Handball-Bundesliga kämpft.

Dennoch: Egal, ob die Jungs den Klassenerhalt schaffen oder nicht, es wird das letzte „große“ Spiel in der Eugen-Haas-Halle sein, denn im Sommer steht der Umzug in die Schwalbe-Arena auf dem Programm. Und dieser ist eigentlich schon längst überfällig. Zu lange hat man in der Eugen-Haas-Halle improvisiert. Mal hier ein paar neue Fenster, da eine zusätzliche Tribüne. Seit Jahren war die Halle nicht mehr bundesligatauglich, und auch im internationalen Geschäft gab es so manches Problem.

Bemerkenswert ist es daher, wie in einem relativ kleinen Zeitfenster ein solches Projekt durch Stadt, Verein und Land auf die Beine gestellt werden konnte. Mit großen Schritten gehen die Bauarbeiten auf dem Steinmüller-Gelände voran – im Sommer wird (endlich) umgezogen.

Ich denke, die Gummersbacher sollten dies als Beginn eines neuen Zeitalters sehen. Seit Eugen Haas hat sich alles verändert. Als er sich von der Handballbühne verabschiedete, ging eine Ära zu Ende, welcher der VfL ein wenig zu lange nachtrauerte.

Mit der Schwalbe-Arena ist man jetzt im 21. Jahrhundert angekommen. Eine moderne Spielstätte mit größeren Kapazitäten bedeutet ein Mehr an Zuschauern, eine größere Attraktivität für Sponsoren und auch Spieler. Dies alles trägt wiederum dazu bei, den VfL Gummersbach auf wirtschaftlich gesunde Beine zu stellen.

An der Eugen-Haas-Halle hängen viele Erinnerungen (auch persönlich). Und natürlich tut es weh, die „Altehrwürdige“ zu verlassen. Aber in meinen Augen ist es Zeit für einen Neuanfang. Und was wäre da besser geeignet, als der Umzug in die Schwalbe-Arena?!

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