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„Integration Point“ in Gummersbach eingeweiht

Gemeinsames Angebot von Jobcenter und Arbeitsagentur: Zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge – alles rund um Sprache, Ausbildung und Job aus einer Hand!

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Gummersbach – Aktuell leben viele Asylbewerberinnen und Asylbewerber verschiedenster Nationalitäten, mit unterschiedlichen Bleibewahrscheinlichkeiten sowie unterschiedlichen Sprach- und beruflichen Kenntnissen in Oberberg erhalten.

Allein im Jahr 2015 wurden dem Oberbergischen Kreis 3.843 geflüchtete Menschen zugewiesen. Um sie erfolgreich in unsere Gesellschaft integrieren zu können, sind Sprachkenntnisse, Ausbildung und Arbeit die Schlüsselelemente. Ohne eine umfassende Unterstützung wird dies nicht gelingen. Daher wurde der „Integration Point“ (IP) als gemeinsames Kompetenzcenter des Jobcenters Oberberg und der Agentur für Arbeit Gummersbach eingerichtet. Hier sollen die verschiedenen Akteure eng miteinander arbeiten, um möglichst schnell helfen zu können.

v.l. Michaela Banthleon (JC), Jörn Wolff (AA), Thorsten Rolfsmeier (AA), Theresa Fecker (JC), Rainer Drescher (JC), Sabine Unnasch (AA), Yvonne Wagner-Wolff (JC), Wiebke-Annika Reusch (AA) (Foto: Agentur für Arbeit)
v.l. Michaela Banthleon (JC), Jörn Wolff (AA), Thorsten Rolfsmeier (AA), Theresa Fecker (JC), Rainer Drescher (JC), Sabine Unnasch (AA), Yvonne Wagner-Wolff (JC), Wiebke-Annika Reusch (AA) (Foto: Agentur für Arbeit)

Eine enge Kooperation mit dem Ausländeramt des Oberbergischen Kreises ergänzt die Initiative. Ziel des IPs an der Bismarckstraße ist, die geflüchteten Menschen bei den erforderlichen Schritten zu einer beruflichen Integration zu unterstützen und den schnellstmöglichen Spracherwerb sicherzustellen sowie eine frühzeitige Kompetenzfeststellung einzuleiten. „Ich erhoffe mir durch den Integration Point und die Zusammenarbeit der Partner einen wirklich positiven Effekt für die Flüchtlingsarbeit in Oberberg“, sagt Thorsten Rolfsmeier, Geschäftsführer Operativ der auch für Gummersbach zuständigen Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. „Die Flüchtlinge bieten uns eine Chance, die demografische Entwicklung in Oberberg abzumildern. Dies kann aber nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen.“ Rainer Drescher, Geschäftsführer des Jobcenters Oberberg ergänzt: „Die berufliche Integration der geflüchteten Menschen braucht Zeit. Spracherwerb und Qualifizierung sind die Basis für die Einmündung in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Daher ist es umso wichtiger, so früh wie möglich mit den ersten Schritten zu beginnen. Dies ist ein wichtiges Ziel des „Integration Points“.

Der „Integration Point“ richtet sich in erster Linie an Asylbewerberinnen und Asylbewerber mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit. Die Berater/innen besuchen auch Flüchtlinge in den Basissprachkursen und informieren sie über ihre Chancen und Möglichkeiten auf den deutschen Arbeitsmarkt. Anschließend werden im „Integration Point“ in Einzelgesprächen individuelle Pläne erarbeitet, wie eine Ausbildung oder eine Arbeit gefunden werden kann. „Wir müssen frühzeitig die Kenntnisse und Stärken der Frauen und Männer erkennen und dann zeitnah stärkenorientiert und unterstützend für sie tätig werden“, so Thorsten Rolfsmeier. Das Personal für den „Integration Point“ und die notwendigen Qualifizierungsmaßnahmen wird „extra“ zur Verfügung gestellt und wird nicht aus dem allgemeinen Geldmitteln finanziert.

Veröffentlicht von:

Aline Walter
Aline Walter ist Redakteurin und kaufmännische Mitarbeiterin bei ARKM. Als Reporterin versorgt die Studentin des Medienmanagements sowie der Unternehmensführung die Oberberg-Nachrichten täglich mit aktuellen Nachrichten und Berichten aus der Region.
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