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Gummersbacher Schulhof in neuem Glanz

Astrid-Lindgren-Schüler toben auf Spielgeräten aus Strombach

Gummersbach – Angefangen hatte alles im Februar mit Post für den Bürgermeister. Der Absender: Die Kinder der Astrid-Lindgren-Schule in Derschlag. Sie beklagten sich in Briefen und Bildern darüber, dass ihr Schulhof „zerbröselt“ und baten Frank Helmenstein um Hilfe: „Da muss was Neues her!“

Kurzerhand stattete der Bürgermeister der Schule einen Besuch ab und machte sich gemeinsam mit Schülern, Lehrerinnen, Förderverein und Mitarbeitern aus dem Rathaus ein Bild von der Situation. Schnell war klar, dass hier was getan werden muss. Klar war aber auch: Allein aus dem Stadtsäckel kann die Erneuerung nicht finanziert werden.

Zum Glück bot es sich an, alte Spielgeräte der auslaufenden Hauptschule Strombach, für die die verbliebenen Schüler schon zu alt sind, zu demontieren und in Derschlag wieder aufzubauen. Außerdem konnte der Förderverein zahlreiche Sponsoren für die Erneuerung des Pausenhofs begeistern, so dass innerhalb weniger Monate die stattliche Summe von über 6.500 Euro zusammenkam.

Mit tatkräftiger Unterstützung des Baubetriebshofs wurde das Projekt in Angriff genommen und trotz unerwartet schwieriger Bodenbeschaffenheit gelang es, die Spielgeräte auf dem umgestalteten Gelände noch vor dem Winter in Betrieb zu nehmen.

Jetzt hatte Schulleiterin Elisabeth Peters den Bürgermeister, Schuldezernent Raoul Halding-Hoppenheit, die Sponsoren, den Förderverein und die Eltern zur Einweihung eingeladen. Empfangen wurden die Gäste von einem Ständchen aller Schüler, die gemeinsam das Pippi-Langstrump-Lied sangen. Peters dankte, ebenso wie Helmenstein, allen Beteiligten, die zum Gelingen beigetragen haben und konnte mitteilen, dass bereits weitere 2.000 Euro Spenden angekündigt seien. „Ich würde mich freuen“, meinte der Bürgermeister, „wenn ihr von diesem Projekt lernt, dass Dinge am besten gelingen, wenn man sie gemeinsam angeht.“

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