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Glück im Unglück: Gummersbacher Wehr konnte Brand-Katastrophe verhindern

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Gummersbach – Der Brand in einer Dieringhausener Schreinerei hat bis heute Morgen die Feuerwehr in Atem gehalten. Nur knapp ist man einer Katastrophe entgangen.

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Komplett abgebrannt ist die Produktionshalle – Bilder: Simone Hawellek, Uwe Schlegelmilch (4).

Gestern Abend gegen 20:14 Uhr ging bei der Feuerwehr-Leitstelle die Meldung über einen Brand in dem Holzverarbeitungsbetrieb ein. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort waren, stellte sich aber heraus, dass das Feuer weit größer war. Es wurde Großalarm ausgelöst.

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Unbewohnbar ist das angrenzende Wohnhaus.

Mit rund 150 Wehrmännern der Einheiten Brunohl, Hunstig, Dieringhausen, Lobscheid, Niederseßmar, Rebbelroth und des Löschzuges Gummersbach wurde das Feuer bis weit in die Nacht bekämpft. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte von Einheiten aus Ründeroth und Osberghausen. Aus Wiehl wurde eine weitere Drehleiter angefordert.

Während das Deutsche Rote Kreuz die Verpflegung übernahm, rückte ein Technischer Zug des THW Olpe aus. „Die Kollegen aus Olpe verfügen über einen Radlader, der so umgebaut werden kann, dass man einen Greifarm zum Einsatz bringen kann“, so Thomas Worm, stellvertretender Wehrführer aus Gummersbach. Mit Hilfe dieses Gerätes konnten Blechplatten, die sich auf dem Flachdach der komplett abgebrannten Produktionshalle befanden, für Nachlöscharbeiten entfernt werden.

Neben der Halle wurde auch das angrenzende Wohnhaus durch das Feuer erheblich beschädigt. Der Dachstuhl und das erste Obergeschoss brannten. Die Seite, die der Halle zugewandt ist, gleicht heute Morgen einem Rohbau. Das Haus ist unbewohnbar. Glücklicherweise kamen die Bewohner mit dem Schrecken davon. Während der Löscharbeiten zog sich ein Feuerwehrmann leichte Verletzungen zu.

Ebenfalls Glück im Unglück hatten die Bewohner des AWO-Wohnheimes auf der anderen Agger-Seite. Durch die extreme Wärmestrahlung gingen lediglich einige Fensterscheiben zu Bruch. Wurm: „Wir haben richtiges Glück gehabt. Wenn wir das Wohnheim noch hätten evakuieren müssen…“

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Glück im Unglück für das AWO-Wohnheim (im Hintergrund): Es gingen lediglich einige Fensterscheiben zu Bruch.

Nicht so viel Glück hatte derweil der TC Grün-Weiß, dessen Vereinsheim direkt an die abgebrannte Produktionshalle angrenzt. Das Flachdach und auch die sich darunter befindliche Zwischendecke mussten für die Löscharbeiten geöffnet werden. Neben den Gebäuden brannten auch zwei Lkw der Firma komplett aus.

Gegen 3 Uhr konnte der Einsatz dann erheblich herunter gefahren werden. Die Einheiten aus Gummeroth und Hülsenbusch haben die Nachlöscharbeiten und die Brandwache übernommen. Gegen 7 Uhr wurden sie heute Morgen von der Einheit aus Bernberg abgelöst, die den Einsatz gegen 10 Uhr beenden konnte, nachdem noch einige schwelende Glutnester gelöscht wurden. Um den Grundschutz für das Stadtgebiet zu sichern, hielten die Wehrmänner aus Strombach und Windhagen Stellung in der Gummersbacher Wache.

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Von 20:15 bis etwa 3 Uhr war die Schulstraße im Bereich des Einsatzortes für den Verkehr komplett gesperrt.

Wie es zu diesem verheerenden Feuer kam, kann man noch nicht sagen. Im Laufe des Tages werden Brandermittler der Polizei zum Brandort fahren und ihre Untersuchungen aufnehmen.

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