Wipperfürth – Obwohl das Traumwochenende mit fast schon sommerlichen Temperaturen eher zum Besuch der Biergärten und Freizeitparks einlud, kamen dennoch etwa 600 Besucher zur Gesundheitsmesse „Oberbergische Gesundheitstage“ in die Alte Drahtzieherei nach Wipperfürth. „Auch wenn wir mit der Konkurrenz durch Petrus nicht mithalten konnten, haben wir es doch geschafft, etliche Besucher in die Halle zu locken“, so Veranstalter Dirk Westerheide. „Natürlich hätten wir gern unser Ziel von 1.000 Besuchern erreicht, das war angesichts der Temperaturen aber wohl nicht zu machen.“

Die Besucher zeigten sich angesichts des tollen Programms aber sehr angetan, und auch die Aussteller waren zum überwiegenden Teil zufrieden. „Ich habe mich rundum wohlgefühlt und hatte einige erfolgsversprechende Gespräche“, zog Martina Rösner von der Schreibwerkstatt Oberberg nach ihrer ersten Messeteilnahme ein positives Fazit. Und Ralf Priester, der Hilfen für Blinde und Sehbehinderte zeigte, war am Ende angetan: „Der Samstag war bescheiden, aber der Sonntag richtig gut“.

Wiederbelebungsmaßnahme am Puppenmodell – Foto: ZVW Event & Marketing

Veranstalter Dirk Westerheide wünschte sich „natürlich mehr Besucher, das hätten die tollen Aussteller auch verdient gehabt. Für das Wetter können wir leider keine Verantwortung übernehmen“. Allerdings sollen einige „Kinderkrankheiten“ dieser ersten Gesundheitsmesse für den Oberbergischen Kreis in der Neuauflage 2015 behoben werden: „Wir werden wohl keinen Eintritt mehr nehmen, die Zahl der Vorträge begrenzen und uns auf die Themen Gesundheit und Pflege beschränken. Die Zielgruppe, die sich für Ausbildung im Gesundheits- und Pflegebereich interessiert, haben wir offensichtlich nicht erreicht“.

Landrat Hagen Jobi, der die Messe am Samstag mit seinem Besuch überraschte, sich einem Gefäßcheck unterzog, Wiederbelebungsmaßnahmen übte und mit fast allen Ausstellern Gespräche führte, war ebenfalls angetan: „Es ist sehr schön, was hier angeboten wird“.

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