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Die Wiehltalsperre von innen und außen besichtigt

Engelskirchen – Im Rahmen der Reihe „Ründeroth entdecken“ konnten Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins Ründeroth die Wiehltalsperre besichtigen. Von hier beziehen die Ründerother ihr Trinkwasser. Diese Trinkwassertalsperre wird gemeinsam mit der Genkeltalsperre vom Aggerverband betrieben. Sie dient auch dem Hochwasserschutz. Von 1967 bis 1973 wurde sie gebaut und führte zur Umsiedlung von über 450 Menschen, die in 11 Dörfern gelebt hatten. Wie der Talsperrenmeister, Herr Hauschka, berichtete, erstreckt sich das Einzugsgebiet über 42 qkm und füllt die Sperre mit 32 Mio. m³. Sie dient der Trinkwasserversorgung des Oberbergischen Kreises, des Westerwaldes, sowie angrenzender Gebiete. Die Staumauer ist 360 Meter lang und ist auf der Talsohle 195 Metern dick. Sie ist 53 Meter hoch. Etwa 100 Meter vor dem Hauptdamm befindet sich der Wasser-Entnahmeturm. Dieser ist über eine Brücke erreichbar und unterirdisch über einen Entnahmestollen mit dem Wasserwerk verbunden.

Bild: Dieter Forst
Bild: Dieter Forst

Dann ging es aber in die Staumauer hinein. Im Kontrollgang ging es über 350 Stufen hinauf bis zur Mauerkrone. In diesem Gang konnte man auch die Mess- und Kontrolleinrichtungen sehen, mit denen die Mauer permanent überwacht wird. Auf der Mauerkrone musste kurz in der Sonne gerastet werden. Durch den Entnahmeturm ging es zurück. Nach erneut vielen hundert Stufen verlief der Weg zirka 35 Meter unter der Wasseroberfläche. Entlang der mehr als meterdicken Rohrleitungen kam man wieder zum Ausgangspunkt neben dem Wasserwerk zurück. Es war schon sehr beeindruckend diese riesigen Leitungen mit den noch größeren Armaturen so aus der Nähe zu sehen.

Anschließend wurde vom Wasserwerksmeister, Herr Pack, noch das Wasserwerk vorgestellt und alle Bereiche der Wasseraufbereitung gezeigt. Auch hier mussten viele Treppen bewältigt werden, um die einzelnen Arbeitsbereiche der Aufbereitungsanlagen zu besichtigen. Neben den sehr großen Filteranlagen sind auch viele Pumpen und Turbinen in Betrieb. Damit haben einige Bereiche einen sehr hohen Lärmpegel und durchgehend alle Bereiche sind sehr frisch bis kalt, da hier tatsächlich das Wasser aus der Tiefe der Talsperre verarbeitet wird. Die Qualität des Wassers wird permanent überwacht, da es sich hier ja um ein Lebensmittel handelt. Und es konnte festgestellt werden, dass dieses Wasser sehr wenig Kalk enthält. Im Gegensatz zu dem aus Brunnen gewonnenen Wasser in Köln, mit seinem hohen Kalkanteil, wird dem Wasser der Talsperre aus betrieblichen Gründen sogar noch Kalk zugesetzt. Zum Abschluß wurde noch die Pumpenhalle, der „Waren-Ein- und Ausgangsraum“ besichtigt, in dem das Wasser aus der Talsperre ankommt und von wo aus es auch in die Verteilersysteme abgegeben wird.

Die HVV-Mitglieder waren sehr beeindruckt und dankten den Herren Hauschka und Pack für ihre engagierte Führung.

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