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Runderneuerung der historischen Morsbacher Hängebrücke

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Morsbach – Zum Schutz der Fußgänger und Wanderer musste die historische Morsbacher Hängebrücke über die Wisser im Winterhalbjahr 2014/2015 gesperrt werden. Durchgerostete Stahlelemente und morsche Holzdielen führten dazu, dass die Wisser über die Brücke nicht mehr gefahrlos passiert werden konnte. Der besorgniserregende Zustand der Brücke war durch eine routinemäßige Bauwerksprüfung festgestellt worden.

Die Aufträge für die Sanierungsarbeiten wurden zwar bereits im Herbst 2014 vergeben. Da jedoch abzusehen war, dass nicht alle Arbeiten wegen dem zu erwartenden Frost und der Niederschläge fertiggestellt werden konnten, musste die Sanierung ins Frühjahr 2015 verschoben werden.

Die im Haushalt der Gemeinde zurückgestellten Mittel hätten für die Instandsetzung der Tragfähigkeit und das Auswechseln einzelner Dielen gereicht. Bürgermeister Jörg Bukowski freute sich bei einer Besichtigung, dass die runderneuerte Hängebrücke jetzt wieder den Spaziergängern und Wanderern zur Verfügung steht. Besonders dankte er einem Morsbacher Bürger, der sich dazu bereit erklärt hatte, das gesamte Holz, einschließlich der tragenden Rundhölzer, zu spenden, so dass die Brücke jetzt von Grund auf saniert werden konnte.

1928 wurde die Hängebrücke als „Bismarck-Steg“ gebaut. Das historische Foto zeigt die Hängebrücke über die Wisser im Jahr der Fertigstellung mit der „Villa“ (links) und den Häusern „Auf der Au“ (hinten rechts) - Foto: Archiv/H.-J. Schuh.
1928 wurde die Hängebrücke als „Bismarck-Steg“ gebaut. Das historische Foto zeigt die Hängebrücke über die Wisser im Jahr der Fertigstellung mit der „Villa“ (links) und den Häusern „Auf der Au“ (hinten rechts) – Foto: Archiv/H.-J. Schuh.

Im Frühjahr war die Brücke vollständig eingerüstet und das gesamte Holz demontiert worden. Nachdem die durchgerosteten Stahlelemente ausgetauscht waren, konnte die gesamte Stahlkonstruktion und das Seiltragwerk entrostet, grundiert und mit dem Schutzanstrich neu versehen werden. Dann erfolgte der Einbau der tragenden Rundhölzer und der neuen Holzdielen. Natürlich wurde hier nur einheimische Lärche als vollkommen unbedenkliches und witterungsbeständiges Material verwendet. Zum Schluss wurde dann noch das bestehende Geländer verlängert und die Brückenportale mit einem Schutzdach versehen.

Bauingenieur Detlef Schneider von der Gemeindeverwaltung erläuterte Bürgermeister Jörg Bukowski bei einer Besichtigung vor Ort die Baumaßnahmen. Insgesamt hat die Gemeinde rund 30.000 Euro für die Erhaltung des historischen Bauwerkes investiert, so dass die Brücke auch noch für die nächsten Generationen den Fußgängern und Wanderern zur Verfügung steht.

Noch kurz etwas Historisches zur Entstehung der Hängebrücke: 1928 wurde auf Initiative des Heimatvereins Morsbach über den Wisser-Bach unterhalb des Bahnhofs an der „Villa“ eine Hängebrücke gebaut, die anfangs ein Schild mit der Aufschrift „Bismarck-Steg“ trug. Sie verbindet seitdem die untere Bahnhofstraße mit den Wanderwegen in der „Jähhardt“.

Bürgermeister Jörg Bukowski (l.) und Bauingenieur Detlef Schneider überzeugten sich bei einem Ortstermin, dass die Hängebrücke jetzt nach ihrer Sanierung wieder gefahrlos überquert werden kann - Foto: C. Buchen.
Bürgermeister Jörg Bukowski (l.) und Bauingenieur Detlef Schneider überzeugten sich bei einem Ortstermin, dass die Hängebrücke jetzt nach ihrer Sanierung wieder gefahrlos überquert werden kann – Foto: C. Buchen.
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