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Integrationsarbeit in der Gemeinde Lindlar beginnt sehr erfolgreich

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Sprachkurse, Integrationskurse und Schaffung beruflicher Perspektiven als Kernelemente

Die Integration der Asylbewerber und Flüchtlinge befindet sich auf einem guten Weg. Ehrenamt und Hauptamt in Gestalt der Gemeindeverwaltung arbeiten dabei eng zusammen. Wichtigster Baustein der Integration ist die sprachliche Verständigung. Der Aufbau der Sprachkompetenz muss so früh wie möglich beginnen, hierbei sind die Kinder besonders im Blick. Vor diesem Hintergrund konnten bereits alle Kinder ab einem Alter von drei Jahren in einer Tageseinrichtung für Kinder oder in einer Schule untergebracht werden. Die Kinder lernen hier schnell Deutsch und legen so elementare Grundsteine für die Zukunft.

Ebenso wichtig ist das Erlernen der deutschen Sprache für Erwachsene – in Lindlar stehen diese der Integration offen gegenüber und möchten daher unsere Sprache rasch erlernen. Der Fachbereich Familie, Jugend und Soziales der Gemeinde hat daher bereits zahlreiche Sprach- und auch Integrationskurse in die Wege geleitet. Auch wenn die Kurse über verschiedene Bildungsträger angeboten werden, sind die organisatorischen Grundlagen hierfür durch die Zivilgemeinde geschaffen worden. Die beiden Sozialarbeiterinnen haben Räume ausfindig gemacht, Kursleiter und passende Kursteilnehmer gesucht. Dies ist oft kein einfaches Unterfangen, und so mussten zusätzlich ehrenamtlich geleitete Alphabetisierungskurse organisiert werden. Die Kursteilnehmer werden auch während der Maßnahmen begleitet, und nach Abschluss eines Kurses liegt das Ziel in der weiteren Förderung je nach individuellem Wissensstand. Durch diese Maßnahmen hatten bereits 180 Personen, das sind derzeit 70 % der Asylbewerber und Flüchtlinge in der Gemeinde, einen Zugang zu Sprach- und Integrationskursen.

Bei der Organisation müssen stets auch die rechtlichen Voraussetzungen geprüft werden: Nicht alle Personen haben Anspruch auf einen Zugang zu den vom Bund finanzierten Sprach- und Integrationskursen. Dennoch gilt, dass die sprachlichen Erfolge das A und O für eine gelingende Integration sind. Daher wurden für Flüchtlinge, die keine staatlichen Kurse besuchen können, eigene spendenfinanzierte Kurse organisiert.

Der weitere wichtige Schritt innerhalb der Integrationsarbeit besteht in der Schaffung von beruflichen Perspektiven durch Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt oder Qualifizierungsmaßnahmen. Hierbei sind ebenfalls deutliche erste Erfolge erzielt worden.

In 11 Betrieben konnten Praktikumsplätze angeboten werden. 20 Personen absolvieren derzeit eine Ausbildung oder Qualifizierungsmaßnahme, und sechs Personen gehen bereits einer Erwerbstätigkeit nach.

Ein besonderer Erfolg wurde in Zusammenarbeit mit der Firma ONI aus Lindlar erzielt:

Das Unternehmen finanzierte zuerst Sprachkurse, stellte dann Praktikumsplätze zur Verfügung, und nun erhielten alleine dort zehn junge Menschen einen offiziellen Ausbildungsvertrag. Zusätzlich werden Einstiegsqualifizierungen angeboten. Hier wird Integration unmittelbar umgesetzt.

Derzeit werden durch eine weitere ortsansässige Firma bis zu elf Arbeitsstellen angeboten. „Eine passgenaue Vermittlung ist auch hier unser Ziel“, erklärt Stephan Windhausen als zuständiger Fachleiter der Gemeinde Lindlar.

Sicherlich können nicht alle Personen kurzfristig auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Daher steht die Gemeinde Lindlar in Gesprächen mit der Bundesagentur für Arbeit (BA), um zusätzlich „FIM“ – Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen – zu organisieren. Bürgermeister Dr. Georg Ludwig und Stephan Windhausen hatten hierzu bereits an einem Auftakttreffen mit der BA in Gummersbach teilgenommen, und nun folgen daraus Maßnahmen in der Gemeinde – derzeit sind fünf Stellen beim Technischen Betrieb Engelskirchen Lindlar angedacht. Zusätzlich sind bereits weitere sechs Personen im Rahmen der gemeinnützigen Arbeit an unterschiedlichen Stellen im Einsatz.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche verantwortet die Redaktion Oberberg-Nachrichten. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected] - Redaktionssprechstunde: Mo, Di und Do von 10-12 Uhr.
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