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IHK Konjunkturbericht: Unternehmen noch skeptisch

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Oberberg – Die Jahrespressekonferenz der IHK Köln Geschäftsstelle Oberberg fand in diesem Jahr zum ersten Mal digital statt. Mit von der Partie war nicht nur Michael Sallmann, Leiter der Geschäftsstelle Oberberg, sondern auch die beiden Vize-Präsidenten der IHK Köln Hendrik Pilatzki und Sven Gebhard, die noch weitere Erfahrungen und Sichtweisen aus dem vergangenen Jahr 2020 aus ihren jeweiligen Branchen einbringen konnten. Doch zunächst stellte Michael Sallmann die Ergebnisse des Konjunkturberichtes Winter 2020/2021 vor. Hierzu wurden die Berichte von 115 Unternehmen im Oberbergischen Kreis ausgewertet, die aus einer Befragung im Teillockdown (30.11.2020 – 07.01.2021) entstanden. Da die Antworten jedoch bereits vor drei Wochen gegeben wurden, als die Situation rund um das Impfgeschehen positiver beurteilt wurde als heute, würden die Ergebnisse heute vermutlich etwas negativer ausfallen, so Herr Sallmann.

Im Oberbergischen Kreis hat der Lageindikator per saldo deutlich zugelegt, blieb aber im negativen Bereich. 29,8 Prozent der Unternehmen (Vorumfrage: 17,5 Prozent) meldeten eine gute und 34,2 Prozent (Vorumfrage: 38,9 Prozent) eine schlechte Lage. Die Industrie meldete eine verbesserte, aber immer noch negative Lage. Die Lage im Handel blieb unverändert und im Dienstleistungsbereich hatte die Stimmung zugenommen.

Hinsichtlich der Erwartungen glaubten nun fast ein Drittel der Unternehmen an eine bessere Geschäftsentwicklung als im Herbst (Vorumfrage: 21,6 Prozent) und 21,9 Prozent an eine schlechtere (Vorumfrage: 32,8 Prozent). Der Erwartungsindikator stieg damit in den positiven Bereich. Dabei waren die Industrie und die Dienstleistungswirtschaft optimistischer als die Handelsunternehmen.

Hinsichtlich der Beschäftigungspläne waren die Unternehmen per saldo etwas weniger zurückhaltend als zuletzt: 18,4 Prozent (Vorumfrage: 11,3 Prozent) der Unternehmen planten mit mehr Mitarbeitern. 28,1 Prozent der Unternehmen planten jedoch mit weniger Personal als zuvor (Vorumfrage: 37,9 Prozent). Damit überwogen weiterhin die Unternehmen, die Personal abbauen wollen.

Herr Sallmann wies darauf hin, dass die Unsicherheit immer noch groß sei: Wegen der nicht kalkulierbaren Entwicklungen bei Impfungen, Mutationen und wirtschaftlichen Beziehungen zu USA oder anderen Ländern in Europa führen die Unternehmen auf Sicht, daher ist die Investitionsbereitschaft gering.

Des weiteren betonte er die Relevanz der finanziellen Hilfen aus der Politik: “Dass die Hilfen angekündigt wurden, ist positiv, aber sie müssen auch ankommen”. Die Unterstützung müsse unbürokratischer werden und spezielle Hilfen für Teilbranchen angeboten werden.

2021-01-28-Unternehmen
Quelle: IHK Köln, Geschäftsstelle Oberberg

Autorin: Amei Schüttler
Quelle: IHK Köln, Geschäftsstelle Oberberg

Veröffentlicht von:

Amei Schüttler
Amei Schüttler
Amei Schüttler ist Redakteurin bei den Oberberg-Nachrichten. Sie sitzt in unserer Zentralredaktion in Bergneustadt. Sie ist per Mail [email protected] für unsere Leser erreichbar.
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