Gummersbach – Am fünften Spieltag der Handball-Bundesliga 2018/19 empfing der VfL Gummersbach den SC Magdeburg vor 2550 Zuschauern in der Schwalbe Arena zum Duell der Traditionsvereine. Dass die Partie gegen den Tabellenführer aus Sachsen-Anhalt eine knifflige Aufgabe für die Hausherren werden würde, zeigte sich bereits in der ersten Halbzeit.

Foto: Alexander & Melanie Kolf

Der SC Magdeburg spielte von Anfang an einen schnellen, ballsicheren Offensivhandball und nutzte seine Torchancen konsequent. Bis zum 4:5 (8. Minute) konnten die Oberberger immerhin den Anschluss halten, doch dann zog der SC Magdeburg Tor um Tor davon. VfL-Torwart Matthias Puhle, der heute erstmals von Beginn an im Tor stand, hatte bei den platzierten Würfen der SCM-Angreifer nur das Nachsehen. Nach 30 Minuten gingen die Spieler beim Stand von 10:17 in die Kabinen und es gab keine Zweifel daran, dass der SC Magdeburg die beiden Punkte mitnehmen würde.

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Den Oberbergen ist zugute zu halten, dass sie sich gegen den übermächtigen Gegner im zweiten Durchgang nicht hängen ließen, sondern sich mühten den Rückstand in Grenzen zu halten und den Zuschauern noch manch sehenswerte Ballstafette und herausgespielte Torerfolge boten. So gab es trotz der 20:31 (10:17)-Niederlage nach Spielende Applaus für die Spieler des VfL Gummersbach, unter denen Pouya Norouzinezhad mit sieben Toren der erfolgreichste Werfer war. Der VfL Gummersbach wird gegen andere Gegner die notwendigen Punkte zum Klassenerhalt erringen müssen und vor allem werden die Vereinsverantwortlichen sich Gedanken machen müssen, wie der deutliche Zuschauerschwund in der laufenden Saison gestoppt werden kann.

Quelle: Alexander & Melanie Kolf

Text : Alexander & Melanie Kolf

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Annalena Rüsche
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