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Sekunden fehlten zum VfL Sieg gegen Lemgo

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Gummersbach– Die Hallenuhr zeigte 20 Sekunden vor Schluss, als der VfL nach einem kämpferischen Spiel gegen den TBV Lemgo mit 25:24 führte und Ballbesitz hatte. Das war erst die zweite Führung, nachdem der VfL am Anfang des Spiels mal mit 1:0 geführt hatte. Denn Lemgo hatte danach immer geführt oder die Spieler um Trainer Emir Kurtagic, hatten sich wieder mal bis auf ein Unentschieden heran gekämpft, um den Ausgleich dann schnell wieder in einen Rückstand abzugeben.

Zum ersten Mal seit langer Zeit konnte der Gummersbacher Trainer endlich wieder mal auf alle Spieler des Kaders zurückgreifen und so ergab es sich, das Teppich und Schröter nur auf der Tribüne das Spiel verfolgen durften, während Larsson und Heyme nicht mal auf der Ersatzbank, sondern auf einem Hocker am Spielfeldrand mitfiebern mussten.

Vorstnsvorsitzender Götz Timmerbeil kurz vor Spielende / Text und Bilder : Uwe Schlegelmilch
Vorstnsvorsitzender Götz Timmerbeil kurz vor Spielende / Text und Bilder : Uwe Schlegelmilch

Obwohl der VfL immer wieder in Rückstand lag, kämpfte man sich ständig zurück ins Spiel und konnte 15mal den Rückstand wieder in ein Unentschieden verwandeln.

Vor allem der wiedergenesene Barna Putic war es, der mit 7 Treffern den VfL stets im Spiel hielt. Auch Kentin Mahé kam immer besser in Fahrt und brachte es am Spielende auf 6 Treffer, darunter 2 verwandelte Siebenmeter.

Ein besonderes Augenmerk hatten viele Zuschauer natürlich auf Carsten Lichtlein, den Torhüter der Lemgoer, der ja, wenn der VfL die Klasse hält, in der nächsten Saison den Platz von Aljosa Rezar einnehmen wird. Rezar war es auch, der mit seinen Paraden den VfL im Spiel hielt. Borko Ristovski, hatte beim Warmmachen schon ein schmerzverzehrtes Gesicht und saß fast die gesamte Spielzeit nur auf der Bank. Nach dem Spiel äußerte er Leistenschmerzen.

Putic konnte auch mit Fouls kaum gestoppt werden
Putic konnte auch mit Fouls kaum gestoppt werden

Lichtlein hatte aber Gott sei Dank nicht seinen besten Tag, was vielleicht auch an dem Kopftreffer von Santos lag, den er schon nach kurzer Spielzeit hinnehmen musste. Nachdem er minutenlang behandelt wurde, spielte er zwar weiter, hielt sich aber immer wieder den Kopf. In der zweiten Halbzeit kam dann vorübergehend Nils Dresrüsse für ihn zum Einsatz.

Das Spiel wogte hin und her, wobei Lemgo immer wieder führte und der VfL sich zurück kämpfte. Beide Abwehr reihen schenkten sich nichts, wobei es immer wieder zu nickligen Fouls kam. In der zweiten Halbzeit hatte der Zuschauer dann häufiger das Gefühl, daß die Lemgoer Spieler unter „Fallsucht“ leiden würden, denn immer wieder lag irgendwo ein TBV Trikot auf dem Hallenboden, um sich lange behandeln zu lassen, um dann wieder frisch und munter ins Spiel ein zu greifen.

Nachdem der VfL dann mit 19:22 zurück lag, hatten die 2105 Zuschauern in der ausverkauften Eugen Haas Halle schon die Befürchtungen, dass dem VfL nun die Luft ausgehen würde. Aber weit gefehlt, denn mit einem Kraftakt holte man Tor für Tor wieder auf, was die Fans in der Halle dann auch mit stehenden Ovationen würdigte.

So ein Handball der muss was aushalten können
So ein Handball der muss was aushalten können

Nachdem der VfL dann das 23:23 durch Kentin Mahé erzielte, tobte die Halle, auch wenn Lemgo fast im Gegenzug wieder die Führung erzielte. Eben der Mahé war es dann auch, der zum 24:24 den VfL wieder ins Spiel zurück warf. Nachdem dann der kurzfristig eingewechselte Borko Ristovski einen Lemgoer Angriff abwehrte, war es wieder rum die Nummer 22 des VfL Gummersbach, der kurz vor Schluss die Blau Weißen endlich mal in Führung brachte. Als dann der darauf folgende Lemgoer Angriff abgewehrt wurde, brachen bei den Zuschauern alle Dämme und die ganze Halle stand Kopf, denn nun mussten die Gummersbacher Spieler die letzten 25 Sekunden nur noch runter spielen und zwei wichtige Punkte gegen den drohenden Abstieg einfahren.

VfL Abwehr im Einsatz
VfL Abwehr im Einsatz

Lemgo ging in Manndeckung über und schaffte das Unmögliche, durch ein ungenaues Abspiel kamen die Spieler um Lemgos Trainer Dirk Beuchler doch noch mal in Ballbesitz und Sekunden vor dem Schlusspfiff traf der bis dahin auf der Bank sitzende Florian Kehrmann zum 25:25 Ausgleich. Trainer Kurtagic nahm sofort noch mal eine Auszeit, um seine Spieler auf die letzten 5 Sekunden einzustimmen. Aber der letzte Angriff wurde durch ein Foul gestoppt und auch der Freiwurf mit der Schlusssekunde von Putic, wurde von Dresrüsse im Lemgoer Tor abgewehrt.

Ristovski hat das Nachsehen bei einem Siebenmeter
Ristovski hat das Nachsehen bei einem Siebenmeter

Das war selbst für den Vorstandvorsitzenden des VfL Götz Timmerbeil, der am Spielfeldrand immer wieder die Hände vors Gesicht schlug. VfL Geschäftsführer Frank Flatten hielt es nicht mehr am spielfeldrand, er kletterte auf einen der Werbungswürfel um das Spiel von „oben“ verfolgen zu können.

VfL geschäftsführer Frank Flatten fieberte mit
VfL geschäftsführer Frank Flatten fieberte mit

Alles in allem ein verdienter Punktgewinn und 3 Punkte Vorsprung auf den 16. Platz und die TV 1893 Neuhausen. Der VfL muss nun zu zwei schweren Auswärtsspielen, nach Magdeburg und dann nach Berlin, um genau diese Neuhausener dann am letzten Spieltag, zu Hause zum möglichen „Endspiel des Jahres“ zu empfangen.

Der letzte Wurf von Putic blieb ohne Erfolg
Der letzte Wurf von Putic blieb ohne Erfolg

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