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IHK-Konjunkturbericht Jahresbeginn 2012

 

Michael Sallmann, Leiter der Zweistelle Oberberg

Die IHK Köln hat traditionell zum Jahresbeginn die wirtschaftliche Lage der Unternehmen im IHK-Bezirk erfragt. Die Antworten fließen in den IHK-Konjunkturbericht zum Jahresbeginn 2012 ein, der außer der ökonomischen Entwicklung der vergangenen Monate vor allem die Erwartungen der Betriebe für das laufende Jahr beschreibt.
Die Ergebnisse dieser Umfrage und außerdem die Resultate für den Oberbergischen Kreis wurden präsentiert von Michael Sallmann, dem Leiter der Zweistelle Oberberg und Angelika Nolting, der Stv. Leiterin der Zweigstelle Oberberg.

Wie die jüngste Konjunkturumfrage der IHK Köln zeigt, beurteilen im Oberbergischen Kreis, fast unverändert zur Vorumfrage im Herbst 2011, 52,3% der Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage bei Jahresbeginn 2012 als gut. Weniger als jeder zehnte Betrieb meldet eine schlechte Geschäftsentwicklung.

In den Vorjahren war es immer so, dass man die Geschäftslage anhand eines Diagramms ziemlich genau vorhersehen konnte, da diese immer den Geschäftserwartungen gefolgt ist. Doch nach der diesjährigen Umfrage zeigt das Diagramm das Gegenteil und Geschäftserwartungen und Geschäftslage weichen voneinander an. Trotzdem bleibt die IHK optimistisch und hofft, dass es gelingt, in dem schwierigen Umfeld den Oberbergischen Kreis auf Wachstumskurs zu halten.

2010 und 2011 waren für die IHK die besten Geschäftsjahre und somit hoffen alle Mitarbeiter auf eine noch größere Steigerung für das Jahr 2012. Gründe, warum  dies scheitern könnte, ist die Knappheit an Rohstoffen und außerdem die Knappheit an guten und qualifizierten Fachkräften im industriellen und technischen Bereich, dies auch spezialisiert auf den Oberbergischen Kreis. Es wird immer schwieriger, an gute Auszubildende zu kommen.

Mit dem Oberbergischen Kreis und seinen Kommunen soll nun deutlich gemacht werden, dass der Oberbergische Kreis Flächenreserven haben muss, um Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand erhalten zu können. Man muss einen Standort finden, wo es auch möglich ist, die Belegschaft halten zu können, da es sonst nutzlos ist.

Im Großen und Ganzen läuft aber die Geschäftslage sowie auch der Ausbildungsmarkt nach wie vor gut.

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