Gummersbach. VfL Trainer Leszek Hoft hatte den richtigen Riecher, denn schon vor der Partie hatte er seine Mannschaft auf das Deckungsspiel der Gäste mit ständig wechselnden Formationen eingestimmt und im Training auch zwei Mal geprobt. Und das mit Erfolg.

Dormagen versuchte vor allem in der zweiten Hälfte über eine offene Manndeckung zum Erfolg zu kommen. Und obwohl sich bei Gummersbach ein ums andere Mal Fehler einschlichen, konnten die Gäste den VfL nicht wirklich aus dem Tritt bringen. Und das machte auch den Trainer stolz. „Die Mannschaft hat die Aufgabe gut gelöst. Ich muss den Jungs heute wirklich ein Kompliment machen.“ Und das vor allem deswegen, weil das Team versucht habe, das umzusetzen, was man besprochen habe.
Dabei war das Spiel gegen den Dauerrivalen beileibe kein Spaziergang. Vor allem die körperliche Härte, mit der der Gegner ans Werk ging, konnte Hoft nicht gefallen. Doch die Mannschaft steckte auch das gut weg.

„Wir finden uns mit der Härte immer besser zurecht“, sagt Hoft. Und so konnte der VfL das Spiel die ganze Zeit über mehr oder minder kontrollieren. Bis zur zehnten Minute war die Partie noch ausgeglichen, doch dann zog Gummersbach 15:9 davon. Zu Beginn der zweiten Hälfte gab es einen kleinen Hänger und Dormagen konnte noch einmal bis auf drei Tore rankommen. Doch selbst die offene Manndeckung sorgte nicht mehr dafür, dass der VfL noch einmal aus dem Tritt kam. Dafür stand die Gummersbacher Abwehr das ganze Spiel über zu souverän. „Dormagen hat sich mit seinem offenen Deckungsspiel selbst erledigt“, analysierte Hoft. „Das war ein absolut verdienter Sieg für uns.

Tore Gummersbach: Mayer (9/4), Schmitz (7), Timmerbeil (6), Dörr (5), Wienczek (4), Kirsch (3), Erlinghagen (2)

Veröffentlicht von:

Sven Oliver Rüsche
Sven Oliver Rüsche ist Herausgeber der Oberberg-Nachrichten. Als Familienunternehmer und Internet-Unternehmer der ersten Stunde schreibt er über Trends, Innovationen und die Wirtschaft in Oberberg. Autor:

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