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Gemeinde Nümbrecht fördert Suchtvorbeugung

Ein Baum als Wegweiser zu einer besonderen Ausstellung

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Vorstellung des „Suchtbaumes“ in Nümbrecht am 08. Februar 2017 um 15:00 Uhr im Rathaus

Im Foyer des Rathauses in Nümbrecht, macht bis zum 01.03.2017 ein Baum besonderer Art auf Gefahren von Sucht aufmerksam. Es handelt sich um ein Duplikat des Blickfangs der begehbaren Ausstellung „Lebens(um)wege?“ in Wiehl-Bielstein auf einer Fläche von mehr als 200 m² des Vereins zur Förderung der Suchtprävention im Oberbergischen Kreis e.V.

Etwa 140 verschiedene Möglichkeiten von Sucht sind auf den Ästen und Zweigen zu erkennen. Es handelt sich ebenso um stoffgebundene Süchte (z.B. Alkohol, Nikotin, Medikamente, Drogen) wie um verhaltensbedingte Süchte (z.B. Spielsucht, Kaufsucht, Essstörungen, Sucht nach Smartphone).

Alles, was Menschen gebrauchen, kann auch missbraucht werden. Ebenso kann eine Angewohnheit in einem süchtigen Verhalten enden.

Der Landrat Jochen Hagt hat die Schirmherrschaft für die einzigartige Dauer-Ausstellung des Vereins, der eng mit der Fachstelle für Suchtvorbeugung beim Gesundheitsamt des Kreises zusammenarbeitet, übernommen.

Die Vorstellung des Baumes, geplant in allen 13 Städten und Gemeinden des Kreises, soll als Wegweiser zu der Ausstellung dienen. Nach dem Start der Tournee im September vom Foyer des Kreishauses aus, ist Nümbrecht jetzt die fünfte Station, bei der auf die Gefahren von Sucht hingewiesen werden soll.

Besonders geeignet und entsprechend konzipiert ist sie, damit auch junge Menschen auf das Thema Sucht aufmerksam werden und die Gefahren von Sucht und ihre Entstehung erkennen.

In der Ausstellung wird deutlich, dass sie ausschließlich von Menschen erstellt wurde, die selbst Betroffene oder z.B. Angehörige, Freunde, Kollegen waren und von vielen Erfahrungen berichten können. Kein erhobener Zeigefinger, keine Ermahnungen und keine Forderungen sind in der Ausstellung zu finden. Ausschließlich sachliche Informationen und Schilderungen eigener Erlebnisse der Betroffenen.

Besonderer Dank, so Vereinsvorsitzender Axel Gadebusch, gilt Herrn Hilko Redenius, Bürgermeister in Nümbrecht, der dort die Möglichkeit geboten hat, auf das oft noch negativ besetzte Thema Sucht hinzuweisen. Je mehr Aufmerksamkeit diesem Thema geschenkt wird, je mehr kann deutlich werden, dass es sowohl für suchtkranke Menschen als auch für die in ihrem Umfeld lebenden Hilfe gibt. Es ist notwendig, ein suchtkrankes Verhalten nicht z.B. als Charakterlosigkeit zu sehen, sondern es als Krankheit anzuerkennen.

Die Ausstellung wurde ausschließlich ehrenamtlich mit großer finanzieller Unterstützung durch einmalige Spenden erstellt und wird heute ehrenamtlich von in irgendeiner Form Bertoffenen begleitet.

Der Fortbestand ist nur durch die großzügige Spendenbereitschaft vieler oberbergischer Unternehmen (siehe Stele) möglich geworden. Auch die Gelegenheit, auf die Ausstellung an vielen unterschiedlichen Orten in verschiedenen Städten und Gemeinden des Kreises hinweisen zu können, hilft dem Ziel der Suchtprävention.

Der Besuch der Ausstellung beginnt in der Regel mit einem einführenden Gespräch und der Erläuterung zum Entstehen und der Erklärung der einzelnen Stationen. Es folgt nach der Besichtigung ein Austausch über die Eindrücke und Gefühle, die beim Rundgang entstanden sind. Fragen werden beantwortet und umfangreiches Informationsmaterial wird kostenfrei zur Mitnahme angeboten. Ein Zeitaufwand von etwa 90 bis 120 Minuten sollte bei Gruppenbesuchen eingeplant werden.

Wanderausstellung „Suchtbaum“ vom 08.02.2017 bis 01.03.2017 im Foyer des Rathauses Nümbrecht.

Die Dauerausstellung befindet sich in 51674 Wiehl-Bielstein, Dreibholzer Straße 23, etwa 500 m vom dortigen Busbahnhof entfernt.

Sie ist jederzeit nach Terminabstimmung von Einzelpersonen oder Gruppen (z.B. Schulklassen) kostenfrei zu besuchen.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche verantwortet die Redaktion Oberberg-Nachrichten. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected] - Redaktionssprechstunde: Mo, Di und Do von 10-12 Uhr.
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