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Harte Schale, köstlicher Kern

Für Osterhasen, Hobbyköche und Genießer: Fünf frische Fakten rund ums Ei

Von der richtigen Garzeit bis zum Cholesteringehalt – übers Frühstücksei lässt sich nicht nur am Sonntagmorgen wunderbar fachsimpeln. Was unter der harten Schale tatsächlich steckt und wie der Streitpunkt „zu hart oder zu weich“ endlich entschärft wird, zeigen die fünf folgenden Fakten rund ums Ei.

Harte Schale, leckerer Kern - das Ei ist ein Klassiker auf deutschen Frühstückstischen. Foto: djd/BRAINSTREAM GmbH
Harte Schale, leckerer Kern – das Ei ist ein Klassiker auf deutschen Frühstückstischen.
Foto: djd/BRAINSTREAM GmbH

Entwarnung für Genießer: Eier enthalten Cholesterin. Dennoch müssen Ernährungsbewusste sie nicht vom Speiseplan streichen. Zwei bis drei pro Woche dürfen es laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) durchaus sein. Um das Herz vor dem bedenklichen LDL-Cholesterin zu schützen, sollte eher auf fettes Fleisch, Frittiertes und Paniertes verzichtet werden.

Das „Piep-Ei“ als Küchenhelfer: Das perfekte Frühstücksei ist eine Wissenschaft für sich. Denn neben Größe und Garzeit hat unter anderem der Luftdruck Einfluss darauf, wie lange es braucht, damit das Eigelb gerade noch flüssig und das Eiweiß fest ist. Eine simple Kurzzeituhr und Fingerspitzengefühl genügen nicht immer. Sieger in zahlreichen Eierkocher-Tests, unter anderem im Wissensmagazin „Galileo“ (Pro7), wurde häufig das „PiepEi“. Der poppig-bunte Küchenhelfer aus Kunststoff hat einen Mikroprozessor im Inneren, der Alarm schlägt, wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Er schmettert eine von drei Erkennungsmelodien, sobald das Ei weich, mittel oder hart gekocht ist. Weitere Informationen dazu gibt es auch unter www.brainstream.de.

Der Zahlencode: Jedes zehnte Ei weist inzwischen Bio-Qualität auf. Bei keinem anderen Lebensmittel spielt die Herkunft eine vergleichbar große Rolle. Erkennbar sind Bio-Eier an der „0“ im Zahlencode auf der Schale. Eier mit einer „3“ (Käfighaltung) sind im Handel kaum noch erhältlich.

Der Osterkult: Im Mittelalter waren Eier ein Zahlungsmittel. Bauern mussten Zinseier an ihren Grundherrn als Pacht abgeben. Zahltag war kurz vor Ostern – dann gab es durch die lange Fastenzeit gut gefüllte Eiervorräte.

Stabilitäts-Pakt: Ein Hühnerei ist eine architektonische Meisterleistung. Dank seiner Form hält seine Spitze einem Druck von 37 Kilo stand, fanden Maschinenbau-Studenten der Ruhr-Universität Bochum heraus. Weitere Fakten und originelle Präsente, nicht nur für das Osterfrühstück, hat außerdem das Geschenktipp-Portal unter www.gtp365.de/Ostern zusammengestellt.

Quelle: (djd)

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