Kulinarisches Oberberg

Kulinarische Weihnachtstradition

Hähnchen, Pute, Ente und Gans: Praktische Einkaufstipps für den Festtagsgenuss

Bereits im Mittelalter war es üblich, Geflügelfleisch zum Weihnachtsfest zu verzehren. Ein Blick auf die Festtagstafeln der Deutschen beweist: Kulinarische Traditionen werden auch heute hoch gehalten. Am liebsten wird einer Umfrage der deutschen Geflügelwirtschaft zufolge dabei die Gans verzehrt (34 Prozent). Knapp dahinter folgt mit 31 Prozent die Pute. Ente (19 Prozent) und Hähnchen (16 Prozent) kommen ebenfalls gerne auf den Tisch.

Foto: djd/Deutsches Geflügel
Foto: djd/Deutsches Geflügel

Köstlicher Höhepunkt bis heute

Der Gänsebraten beendete früher die vorweihnachtliche Fastenzeit, köstliches Highlight der Festtage ist er noch heute. Drei Kilogramm Gans machen vier Personen satt, fünf Kilogramm sogar sechs bis acht Personen. Alternativ kann man eine Gänsekeule oder 100 bis 125 Gramm Gänsebrust pro Person wählen. Was bei den Engländern und den Franzosen schon seit Jahren Tradition ist, liegt zunehmend auch in Deutschland im Trend: Die Pute wird als Festtagsessen am 25. Dezember fast genauso häufig verzehrt wie der klassische Gänsebraten. Mit drei bis fünf Kilogramm reicht eine Pute für sechs bis acht Personen, eine Putenoberkeule für vier Genießer. Für Geflügelteilstücke ohne Knochen werden bei der Pute 125 bis 150 Gramm, mit Knochen 200 bis 250 Gramm pro Person gerechnet.

Ein ganzes Hähnchen mit 1,2 Kilogramm ist für eine vierköpfige Familie ausreichend, für sechs bis acht Personen werden 1,8 bis 2,3 Kilogramm benötigt. Für Teilstücke ohne Knochen werden 125 bis 150 Gramm, mit Knochen 200 bis 250 Gramm pro Person gerechnet. Rund 1,8 Kilogramm sollte schließlich eine Ente für zwei Personen wiegen, mit 2,5 Kilogramm werden vier Feinschmecker satt und für sechs sollte das Tier etwas mehr als vier Kilogramm auf die Waage bringen. Bei Teilstücken reichen eine Entenbrust oder -schenkel pro Person.

Streng kontrollierte heimische Erzeugung

Beim Einkauf von Geflügelfleisch gilt es, auf die deutsche Herkunft zu achten, zu erkennen an den „D“s auf der Verpackung. Denn diese stehen für eine streng kontrollierte heimische Erzeugung nach hohen Standards für den Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz.

Quelle: (djd)

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