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Den Blindstrom am besten beseitigt

Die Unitechnik Cieplik & Poppek AG aus Wiehl-Bomig belohnt engagierte Ingenieurstudierende einmal pro Semester mit drei Förderpreisen im Gesamtwert von 600 Euro. Die Studierenden entwickeln dafür im zweiten Semester im Team ein komplettes Projekt: Von der ersten Idee über Lasten- und Pflichtenheft, Programmentwicklung und Handbuch bis zum verkaufsfertigen Produkt. Sie lernen im Fach „Ingenieur-Informatik“ nicht nur das Programmieren in der Sprache „Visual Basic“, sondern auch die Chancen und Risiken der Teamarbeit hautnah kennen.

Ihr Produkt und ihre fiktive Firma müssen sie am Ende des Semesters in einer Präsentation vor allen Mitstreitern, Lehrenden der FH und den Vertretern von Unitechnik vorstellen. Dazwischen liegen die „milestones“ mit Präsentationen des jeweiligen Entwicklungsstandes.

Quelle: FH Köln
Quelle: FH Köln

Praktikumsleiter für die Studierenden ist der Lehrbeauftragte Dipl.-Ing. Dietmar Hardt. Herr Hardt betonte, dass die Studierenden über die Jahre immer bessere Präsentationen entwickeln und der Unterschied z.B. zwischen dem 3. und dem 4. Platz bei den rund 120 Praktikumsteilnehmern und 20 Teams wirklich gering ist. Dem stimmte auch Rainer Poppek, Vorstandsmitglied der Unitechnik AG, zu. Er übergab die Preise für die Teams des Wintersemesters 2012/13. Vorher stellte er kurz die Firma Unitechnik vor, die immer wieder auch FH-Absolventen als Nachwuchs sucht. Ein Spezialgebiet von Unitechnik ist Flughafen-Logistik, Anlagen in diesem Bereich baute das Wiehler Unternehmen z.B. im Nahen Osten.

Den ersten Preis in Höhe von 300 Euro erhielt das Team Nummer 11. In ihrer (fiktiven) Firma waren als Mitarbeiter dabei: Tarik Bozyurt, Phill Gross, Andrei Ilariu, Patrick Regling, Robert Schilling und Hans-Christian Schroth. Die Gruppe hatte die Aufgabe, Software zur Optimierung von Stromkreisen (Blindstromkompensation) zu entwickeln. Dabei ging es um die Erfassung der Blindstromkomponente und Optimierung dieser Komponente durch Berechnung einer weiteren Kapazität, die der Schaltung hinzugefügt werden müsste. Im Vergleich zu ihren Konkurrenten hatte die Gruppe die Aufgabe besonders gut gelöst, weil sie mit einer sehr umfangreichen Programmierung ein professionelles Produkt entwickelt hatten, einschließlich Internetseite und hochwertigem Handbuch. Außerdem traten sie einheitlich gekleidet in weißen Hemden mit Firmenaufdruck an.

Über den zweiten Preis in Höhe von 200 Euro freuten sich die Mitglieder des Teams 2: Torben Buck, Alina Bulawski, Max Hennighausen, Erol Hüten, Sebastian Knipping und Alex Lohmann. Ihr Thema war eine „Software zur Berechnung von Bewegungen an einer schiefen Ebene“. Dabei sollte simuliert und berechnet werden, mit welcher Geschwindigkeit zylindrische Körper eine schiefe Ebene hinabrollen. Unterschieden wurde zwischen Hohl- und Festkörpern und unterschiedlichen Neigungswinkeln.

Den dritten Preis (100 Euro) erhielt schließlich das Team Nummer 5 mit den Mitgliedern Yixi Fu, Tobias Grigo, Edgar Laufer, Rio Mathias Mungok und Alexander Wied. Sie hatten eine Software zur Optimierung von Rohrleitungen entwickelt. Dabei waren nicht nur die verschie-denen Arten und Dichten von Flüssigkeiten zu beachten, sondern auch ihr spezifisches Fließverhalten. Wie die anderen Preisträger hatte das Team ihre Programm-CD mit einer professionell wirkenden CD-Hülle versehen.

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