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Tausende Besucher feiern die Eröffnung des „neuen“ Schloss Homburg

Nümbrecht – Mit großer Begeisterung haben mehr als 2.000 Besucher die Wiedereröffnung von Schloss Homburg gefeiert. Die Architektur der Erweiterungsbauten, etwa des Gläsernen Pavillons, erhielt ebensoviel Zuspruch wie die neuen ganzjährigen Angebote, die das Museum und Forum Schloss Homburg ab sofort bereit hält.

Von einem „Schloss für alle!“ spricht Landrat Hagen Jobi bei dem packenden Eröffnungsfest. Ein vielfältiges Programm wurde dem interessierten Publikum geboten – entsprechend der vielen Nutzungsmöglichkeiten des „neuen“ Schloss Homburg. „Wir haben nicht mehr nur ein Museum, sondern auch einen besonderen Ort für Ihre Veranstaltungen und Feiern“, sagt Landrat Hagen Jobi. Er forderte die zahlreichen Besucher auf, das Eröffnungsfest zu nutzen, um die vielen neuen Angebote kennenzulernen.

Das Schlossgelände präsentiert sich mit einem bunten Programm (Foto:OBK)
Das Schlossgelände präsentiert sich mit einem bunten Programm
(Foto:OBK)

Kulturdezernent Klaus Grootens ist froh, dass der Wunsch nach einer ganzjährigen Bespielung des Schlossareals verwirklicht werden konnte. „Hier kann sich jeder wohlfühlen. Das gilt sowohl für Kulturinteressierte, die die Darbietungen auf Schloss Homburg schätzen, als auch für Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger der Region, die gerne zum Museumsbesuch, zum Tagen, Feiern oder Heiraten hierher kommen.“

Das Kultur- und Museumsamt, unter Leitung von Dr. Gudrun Sievers-Flägel, hatte ein Programm zusammengestellt, das einen Bogen vom Barock- zum Rockzeitalter spannte und damit alle Generation ansprach. „das ba-rockt!“ bot auch ein bunt gemischtes Musikprogramm aus barocken Klängen in historischen Kostümen – perfekt umgesetzt vom Duo Jeanett Marchewka (Gesang) und Joachim Kottmann (Piano), die den fließenden Übergang von barocken (Mozart-)Klängen zu den aktuellen Charthits der Popmusik vollführten.

Das Barocke Querflöten-Duo stimmt die Besucher ein (Foto:OBK)
Das Barocke Querflöten-Duo stimmt die Besucher ein (Foto:OBK)

Für festliche Klänge in historischem Ambiente sorgten Nel Dolce, das Cölner Barockorchester und das Trio Panta Rhei, während die Driemboys, Thorsten Wingenfelder, Clumsy Fellow und – als besonderes Highlight – Cat Ballou, die kölsche Newcomer Band, den rockigen Part übernahmen. Auf diese „Mischung“ wurden die Besucher bereits am Fuße des Schlosses vorbereitet. Zur äußerst fidelen Brass & Marchingband „Druckluft“ gesellten sich kostümierte Stelzenläufer im Stil des Barock. Immer wieder trafen die Besucher auf Gestalten im historischen Look, die mit weißen Perücken, gepudert und in ausladenden Gewändern auf dem Schlossgelände lustwandelten. Gleichzeitig sorgten menschliche „Barock-Skulpturen“ durch unvermittelte Bewegung bei den Aufgeschreckten für Gelächter.

Auch Besucher hatten Gelegenheit, in die historischen Kostüme zu schlüpfen und sich „zeitgemäß“ schminken zu lassen. Durch den fröhlichen Gesang vieler Besucher, die sich von Kathrin Höpker („Frau Höpker singt“) motivieren ließen, präsentierte sich die Neue Orangerie einmal mehr als Festsaal und in ausgelassener Stimmung. „Das ist kein steriler Glasbau, sondern ein großartiger Raum – für festliche und gesellige Anlässe“, begeisterte sich eine Besuchergruppe.

Kichern und Gelächter in einem modernen Ausstellungsraum – auch das ist im neuen Museum und Forum Schloss Homburg möglich. Die Ausstellung des Cartoonisten Peter Gaymann „Reif fürs Museum“ im white cube sorgte für allgemeine Heiterkeit unter den Besuchern. Der Künstler bedankte sich mit einer Signierstunde im neuen Eingangsbereich mit Museumsshop, der insbesondere von den kleinen Gästen aufgesucht wurde. Sehr gut angenommen wurde auch das gastronomische Angebot – von jagdlicher Barockküche mit Wildgulasch bis hin zu regionaler Küche und Snacks.

Ballonglühen und festliche Illumination des Schlossareals zum Abschluss des Eröffnungsfestes (Foto:OBK)
Ballonglühen und festliche Illumination des Schlossareals zum
Abschluss des Eröffnungsfestes (Foto:OBK)

Viele Besucher interessierten sich für das neue Landschaftshaus auf dem Schlossgelände, in dem die Biologische Station tätig ist. Ausgestattet mit Beamer, Netbooks, Stereolupen und verschiedensten naturpädagogischen Materialien und Exponaten konnten viele kleine und große Besucher ihren Forscherdrang ausleben. Die Biologische Station Oberberg präsentierte auch ihren attraktiven außerschulischen Lernort, mit dem „Grünen Klassenzimmer“ auf dem Außengelände.

„Durch den Umbau hat das gesamte Areal eine enorme Aufwertung erfahren. Das Schloss präsentiert sich frisch und modern“, sagt die Museumsdirektorin. „Wir freuen uns jetzt auf den ganzjährigen Betrieb im Museum und Forum Schloss Homburg!“ Informationen dazu erhalten Sie unter www.schloss-homburg.de .

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