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Zusammenarbeit besiegelt

Vertreter des Bergischen Städtedreiecks und der Region Köln/Bonn haben heute einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und damit eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Regionen eingeleitet. Dass dies nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, zeigen die vielen konkreten Ansätze der Kooperation.

Der Raum Köln/Bonn und das Bergische Städtedreieck verfügen nicht nur über eine gemeinsame „Grenze“; es bestehen darüber hinaus viele institutionelle und inhaltliche Berührungspunkte, die über die jeweiligen Regionsgrenzen hinaus von Bedeutung sind und nun ausgebaut werden sollen. Oberbürgermeister Norbert Feith, zugleich Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Bergischen Entwicklungsagentur, Landrat  Werner Stump (Rhein-Erft-Kreis) als Vorsitzender des Region Köln/Bonn e.V. und Dr. Ortwin Weltrich (Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln) als 2. stellvertretender Vorsitzender des Region Köln/Bonn e.V. unterzeichneten am Montag bei einem Treffen im Brückenpark Müngsten eine gemeinsame Erklärung, die die Felder der Kooperation absteckt und erste konkrete Maßnahmen aufzeigt. Zuvor hatten sich die Gremien beider Regionen einhellig für einen solchen Schritt ausgesprochen.

Schon heute pflegen die beiden regionalen Institutionen, der Region Köln/Bonn e.V. sowie die Bergische Entwicklungsagentur eine projektbezogene Zusammenarbeit – insbesondere im Bereich des Tourismus. Diese erfolgreiche Verbindung soll nun weiter vertieft und vor allem auch auf das Gebiet der Wirtschaftspolitik ausgeweitet werden. „Schließlich gibt es viele Übereinstimmungen in der wirtschaftlichen Struktur der beiden Regionen“, so OB Feith. Und auch Landrat Stump sieht vielfältige Vorteile für beide Seiten: „Heute muss man über den Tellerrand blicken, wenn man erfolgreiche Wirtschaftspolitik betreiben will.“

Konkret gemeinsam
Ab sofort wird man sich regelmäßig über aktuelle Projekte und Initiativen informieren und gemeinsame Projekte entwickeln. So sollen die Unternehmen beider Regionen noch besser mit den Fachhochschulen und Universitäten vernetzt werden, um deren wirtschaftsbezogene Aktivitäten und Kompetenzen systematisch zu nutzen. Auf diese Weise erhofft man sich, dass die Wirtschaft von dem Wissenschaftstransfer nachhaltig profitiert.  Zudem gibt es in beiden Regionen bereits zahlreiche branchenbezogene Netzwerkprojekte, die in Zukunft ebenfalls stärker regionsübergreifend organisiert werden sollen. Auch in Fragen der Energie- und Ressourceneffizienz – für beide Regionen ein maßgebliches Thema – ist ein intensiver Austausch angestrebt.

Ausgebaut werden soll auch die Kooperation im Tourismusbereich. Schon heute sind die Projekte „Panoramaradwege“, „Bergischer Weg“ und „WupperSchiene“ regionsübergreifend angelegt, auch gemeinsame Messeauftritte auf den einschlägigen Messen sind längst Routine. Vor allem in Sachen Vermarktung und Wahrnehmung nach außen sieht man aber noch Ausbaupotenzial.

„Von dem gemeinsamen Schulterschluss versprechen wir uns für beide Seiten auch eine Steigerung der Effektivität des Außenauftritts und der Lobbyarbeit“, so die beiden Spitzenbeamten auf ihrem Treffen. Dies sei auch mit der Zielsetzung verbunden, die Chancen auf Einwerbung von Fördermitteln beim Land zu steigern.
Dass man sich in Zukunft zu themenrelevanten Veranstaltungen gegenseitig einlädt, wird allenthalben zu guten Gesprächen und intensivem Austausch zwischen den Akteuren und den Unternehmen untereinander führen. „Dies ist erst der Anfang, wir sind überzeugt, dass sich noch weitere Ansätze und gute Ideen entwickeln werden“, so Stump und Feith.

Infos zur Region Köln/Bonn finden Sie hier: www.region-koeln-bonn.de

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