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Wipperfürth: 1,1 Millionen Euro für Umbau der Kreisstraßen 18 und 39 in Dohrgaul

Wipperfürth. Für rund 1,1 Millionen Euro werden die Kreisstraßen 18 und 39 in Wipperfürther Ortsteil Dohrgaul ab Montag, 26. Oktober, umgebaut. Rund 2.000 Fahrzeuge benutzen täglich die Kreisstraße 18, die parallel zu den Bundesstraßen 237 und 256 Wipperfürth und Marienheide miteinander verbindet. „Das Verkehrsaufkommen führt in der Ortsdurchfahrt Dohrgaul seit etlichen Jahren zu Problemen“, weiß der Bau- und Planungsdezernent des Oberbergischen Kreises, Uwe Stranz.

Baumaßnahme beginnt am Montag

Die Fahrbahn ist dort zu schmal für den Begegnungsverkehr mit LKW oder Traktoren und zum Teil unübersichtlich. Deshalb wird häufig auf den Gehweg oder private Flächen vor den angrenzenden Häusern ausgewichen. „Das ist ein unsicherer Zustand für die Anwohner“, sagt Stranz. Die Einmündung der Kreisstraße 39 in die K 18 in der Ortsmitte ist zudem so eng, dass das Rechtseinbiegen für größere Fahrzeuge gar nicht möglich ist.

In Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein Dohrgaul und der Stadt Wipperfürth hat der Oberbergische Kreis deshalb eine Umbaulösung entwickelt, die nach detailliert Abstimmungen mit allen Betroffenen jetzt umgesetzt werden kann. Kernpunkte sind auf einer Baulänge von insgesamt fast 800 Metern eine neue, etwas breitere Fahrbahn mit künftig durchgehend 5,75 Metern, die Vervollständigung der Gehwege und die Verlegung der Einmündung der K 39. Damit nicht zu schnell gefahren wird, werden mehrere Fahrbahnteiler und punktuelle Einengungen in die Straße gebaut. Um die Schulwegsicherheit zu erhöhen, wird eine Bushaltestelle vom Ortsrand in die Ortsmitte verschoben. Ergänzend werden zudem die Entwässerungsanlagen in der Straße erneuert.

Das gesamte Projekt kostet Kreis und Stadt rund 1,1 Millionen Euro. Das Land steuert aus Fördermitteln für den kommunalen Straßenbau 670.000 Euro bei; seit Anfang Oktober ist der Zuschuss bewilligt.

Mit den Umbauarbeiten wird die damit beauftragte Firma Gohmann aus Kierspe ab Montag, 26. Oktober, beginnen. Veranschlagt ist eine Bauzeit von einem Jahr, das Bauunternehmen hofft aber, ohne längere Winterunterbrechung auszukommen und dann schon im Laufe des nächsten Sommers fertig werden zu können.

Trotzdem wird das Baugeschehen den Dohrgauler Bürgern und den Straßennutzern einige Geduld und Toleranz abverlangen. Schon die derzeitigen Stromkabelverlegungen im Ort, die unabhängig vom Straßenbau im Auftrag der BEW durchgeführt werden, bringen noch für kurze Zeit Behinderungen mit sich. Mit Beginn des Straßenbaus wird ab der nächsten Woche dann zuerst die K 39 und danach die gesamte Ortslage Dohrgaul für die Dauer der Bauarbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt. Dazu werden großräumige Umleitungen von Marienheide über Ohl und Wipperfürth ausgeschildert.

Für den Anliegerverkehr bleibt Dohrgaul aus wechselnden Richtungen erreichbar. Dazu wird das Bauunternehmen die Anwohner jeweils vorher informieren. Die Grundstückszufahrten bleiben von kurzzeitigen Ausnahmen abgesehen anfahrbar. Für die Schulbusse werden bedarfsweise geänderte Streckenführungen eingerichtet, über die ebenfalls vorher informiert wird.

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