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Telefonzelle mal anders!

Gummersbach – Dieringhausen

Das hätten sich die Anwohner des AWO Seniorenzentrums und der dazugehörigen Seniorenwohnungen in Dienringhausen nicht träumen lassen;
Über Nacht lag da plötzlich eine Telefonzelle quer auf dem Rasen.
Von „Vadalismus“ und „übermütigen Jugendlichen“ wurde gesprochen und spekuliert.
Aber weit gefehlt, dann man stellte auch schnell fest, da stand ja bisher gar keine Telefonzelle, 100 m weiter an der Kreuzung, da steht noch die, die immer da stand.
Und als man näher kam wurde schnell klar, hier muss was anderes passiert sein.
Klärung gab es durch Uwe Söhnchen, der gerne Auskunft gab. Der Gemeinnützige Verein aus Dieringhausen und die Gruppe um „Jung und Alt“, hatte unter Führung von Bäckermeister Pütz, in Hamburg zwei alte Telefonzellen von der Telekom gekauft. Diese wurden mit den dazugehörigen Betonbodenplatten nach Dieringhausen geschafft und warteten nun auf den „Aufbau“.
Wofür?
Hier sollen beide Telefonzellen aufgestellt werden, eine beim evangelischen Gemeindehaus, die andere neben der AWO. Ein Telefon wird es aber dann da nicht geben, denn es werden „Bücher- Tauschhäuschen“. Überall im Bundesgebiet sieht man sie schon stehen, umgestaltete Telefonzellen, die mit Bücherregalen ausgestattet werden um dann dort Bücher tauschen zu können. Man legt einfach Bücher rein, die man gerne weiter geben will und kann sich dann andere aussuchen, an denen man evtl. Interesse hat.
Ein Büchertauschregal das bis vor kurzem in den Räumlichkeiten vom Pflegedienst Söhnchen stand musste aus Brandschutz entfernt werden.
Es gab nur eine Auflage der Telecom, die Zelle darf nicht das alte typische Telefonzellengelb behalten, denn das dürfen nur die echten Zellen tragen!
Der Streetworker der Gemeinde hat mit den Jugendlichen zusammen dann der Büchertauschzelle einen neuen Look verpasst, Modern im Graffitistil, aber auch mit dem schriftlichen Hinweis, was hier zu finden ist.
Bleibt zu hoffen das die Tauschzelle gut angenommen wird, betreut wird sie vom VSB und privaten Personen.

Ein besonderer Dank geht hier auch an die Stadt Gummersbach, die geholfen hat, die Telefonzelle auf die „Füße zu stellen“.

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