Aktuelles aus den OrtenEngelskirchen NachrichtenKommunenPolitik in OberbergVerschiedenes

Notunterkunft für Flüchtlinge in Engelskirchen- Ründeroth wurde aufgelöst

Engelskirchen – Der Oberbergische Kreis hat das Gebäude der Grundschule Ründeroth an die Gemeinde Engelskirchen zurückgegeben. Die Notunterkunft in Nümbrecht-Bierenbachtal folgt zum 30. September 2016. Nach rund sechs Monaten hat der Oberbergische Kreis der Gemeinde Engelskirchen als Vermieterin das Gebäude der Hauptschule Ründeroth in den vergangenen Tagen geräumt und gereinigt zurück gegeben.

Ein Foto aus September 2015: Mitarbeitende der Kreisverwaltung bauten Betten für die Erstaufnahme-Einrichtung der Ründerother Grundschule auf. (Foto:OBK)
Ein Foto aus September 2015: Mitarbeitende der Kreisverwaltung bauten Betten für die Erstaufnahme-Einrichtung der Ründerother Grundschule auf. (Foto:OBK)

Der Mietvertrag zwischen dem Oberbergischen Kreis und der Gemeinde Engelskirchen wurde damit nach Zeitablauf beendet. Die Gemeinde Engelskirchen besitzt jetzt wieder die volle Verfügungsmöglichkeit über die Liegenschaft. „Ein Herzliches Dankeschön für die Unterstützung“, sagt Klaus Grootens, der Allgemeine Vertreter des Landrates in Richtung der Gemeinde Engelskirchen. Hintergrund der Anmietung waren Amtshilfeverfügungen des Landes NRW.

Diese hatten den Oberbergischen Kreis in den Monaten September und Oktober 2015 in großer Zahl erreicht. Danach wurde der Oberbergische Kreis von der Bezirksregierung Köln aufgefordert, für insgesamt mehr als 900 Flüchtlinge Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen. So entstanden in den drauffolgenden Wochen Notunterkünfte in Marienheide-Stülinghausen, Engelskirchen-Ründeroth, Wiehl-Bomig und Nümbrecht-Bierenbachtal in der Trägerschaft des Oberbergischen Kreises. Geeignete Unterkünfte wurden in enger und guter Kooperation mit den Eigentümern und Kommunen gefunden. Die Unterbringung der Flüchtlinge in Engelskirchen-Ründeroth war von vorn herein auf den Zeitraum bis Ende März 2016 befristet. Bereits seit Januar 2016 wurden dem Oberbergischen Kreis deutlich weniger Flüchtlinge zur Unterbringung zugewiesen als noch im Herbst und im Winter des Jahres 2015. Insgesamt waren in Engelskirchen-Ründeroth im Zeitraum Oktober 2015 bis März 2016 mehrere hundert Flüchtlinge jeweils über einen Zeitraum von drei bis fünf Wochen untergebracht. Die Unterbringung gestaltete sich reibungslos; nennenswerte Schäden am Objekt oder Ähnliches gab es keine.

Als kleines Dankeschön überlässt der Oberbergische Kreis der Gemeinde Engelskirchen unentgeltlich diverse Einrichtungsgegenstände, darunter zahlreiche Betten, die die Gemeinde Engelskirchen sinnvoll für die dezentrale Unterbringung zugewiesener Flüchtlinge im Gemeindegebiet verwenden kann. Die Zahl der Plätze, die der Oberbergische Kreis in der Grundschule Ründeroth in den vergangenen Monaten bereitgestellt hat, wurde der Gemeinde Engelskirchen zudem auf ihr Kontingent angerechnet, sodass die Gemeinde Engelskirchen hierdurch in den vergangenen Monaten nicht unerhebliche Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen einsparen konnte. Ähnliches wird sich zudem für die Notunterkunft in Nümbrecht-Bierenbachtal ergeben. Diese soll nach den Hinweisen des Landes NRW zum 30.09.2016 ebenfalls als Notunterkunft aufgegeben werden.

Veröffentlicht von:

Aline Walter
Aline Walter ist Redakteurin und kaufmännische Mitarbeiterin bei ARKM. Als Reporterin versorgt die Studentin des Medienmanagements sowie der Unternehmensführung die Oberberg-Nachrichten täglich mit aktuellen Nachrichten und Berichten aus der Region.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an [email protected] (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"