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Mahnwache für schnellstmöglichen, ehrlichen Atomausstieg ohne “Hintertürchen” am 6.06., 18 Uhr, vor St. Severin in Lindlar

Am Montag, den 6.6.2011 um 18.00 Uhr rufen der „Runde Tisch für Frieden und Gerechtigkeit“ und der Ortsverein „Bündnis 90/Die Grünen“ in Lindlar zu einer erneuten Mahnwache vor der Kirche St. Severin auf.

12 Wochen sind seit der Katastrophe von Fukushima vergangen und das Ende des sogenannten Moratoriums der Bundesregierung lässt viele Fragen offen. Dem erklärten Willen aus der Atomenergie auszusteigen, folgten nur  halbherzige Beschlüsse. Das, was die Regierung als „Atomausstieg bis 2021/2022“ verkauft, scheint nur auf den ersten Blick ein Erfolg zu sein. Bei genauer Betrachtung bedeutet es nämlich auch, dass wir zehn bis elf Jahre weiter ein Restrisiko und eine kontinuierliche Atommüllproduktion in den neun verbleibenden AKWs haben und mit der Beibehaltung der Reststrommengen-Regelung der Ausstieg 2022 extrem fragwürdig wird.

Am Montag möchten wir alle interessierten Bürger und Bürgerinnen zusätzlich einladen, mit uns ins Gespräch zu kommen, um über eine Energiewende vor Ort zu diskutieren. In Lindlar laufen im Jahr 2014 die BELKAW-Verträge aus und es bietet sich jetzt die einmalige Möglichkeit neue Wege in der Stromver-sorgung zu gehen. Viele Oberbergische Kommunen (z.B. Nümbrecht) sind bereits mutige Schritte gegangen, um sich von den großen Energieversorgern unabhängig zu machen. Warum nicht auch wir in Lindlar?

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