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Lehrprogramm erhielt ersten Preis

Unitechnik Systems GmbH vergab 600 Euro Preisgeld für Studierende am Campus Gummersbach der TH Köln

Gummersbach/Wiehl – Jedes Semester belohnt die Wiehler „Unitechnik Systems GmbH“ besonders engagierte Ingenieurstudierende mit Förderpreisen im Gesamtwert von 600 Euro. In diesem Jahr wurden insgesamt vier Preise vergeben. Um die Preise zu erringen, entwickeln die Teilnehmer in ihrem zweiten Semester ein Projekt in Gruppenarbeit. Dazu gehören nicht nur die Idee, sondern auch das Lasten- und Pflichtenheft, die Programmentwicklung sowie das Handbuch und schließlich auch das verkaufsfertige Produkt.

Im Fach „Informatik für Ingenieure“ lernen die Studierenden sowohl das Programmieren der Sprache „Visual Basic“, sie erfahren aber auch ganz praktisch die Chancen und Risiken der Teamarbeit. Zum Abschluss müssen sie ihr Produkt und ihre fiktive Firma vor Kommilitonen, Lehrenden der TH und den Vertretern der Firma Unitechnik vorstellen.

Der Lehrbeauftragte Dietmar Hardt als Dozent und Rainer Poppek, Mitglied der Geschäftsführung von Unitechnik, betonten, dass die Studierenden im Laufe der Jahre immer bessere Präsentationen zeigten und die Unterschiede zwischen den Ergebnissen der rund 40 Teams meistens sehr schwer zu beurteilen sind. Da diesmal die Abstände nicht zu identifizieren waren, vergab man ausnahmsweise den zweiten Platz drei Mal, dafür gab es keinen dritten Preis. Marion Minneker, Personalleiterin von Unitechnik, übergab die Urkunden für die Teams des Sommersemesters 2015. Sie stellte auch kurz die Firma Unitechnik vor und gab einen kurzen Einblick in eines der Spezialgebiete von Unitechnik, der Flughafenlogistik.

Den ersten Preis in Höhe von 300 Euro erhielt das Team Nummer 1. In seiner (fiktiven) Firma T Custom Solutions GmbH waren als Mitarbeiter Gordon Bradley, Aaron Apollo Dreckmann, David Klassen, Maximilian Krämer, Natascha Kretschmer und Jan Merkert dabei. Die Gruppe hatte die Aufgabe, ein Lehrprogramm zur Simulation eines elektrischen Netzwerks zu entwickeln. Im Vergleich zu ihren Konkurrenten hatte die Gruppe die Aufgabe besonders gut gelöst. Neben der aufwendigen Programmierung erstellten sie auch ein detailliertes Handbuch.

Über den zweiten Preis (jeweils 100 Euro) freuten sich die Mitglieder von Team 20 mit der Firma PCL Professional Custom Lens: Sefa Aydemir, Tyrone Oselkaus, Nadja Misenko, Sutthiphong Ngamsom, Eugen Rohwein und Sinan Sakizci. Ihre Software simuliert die Lichtbrechung an einer Glaskugel.

Ebenso erhielt Team 25 einen zweiten Preis: Gereon Haupts, Birgül Kitlitas, Sarah Matzerath, Henrik Meierjürgen und Reinhard Scheuer mit dem Thema Erstellung einer Software zur Optimierung von Rohrleitungen. Ihre Firma hieß Fluid and Solid – IT-Solutions.

Ebenfalls auf einen zweiten Platz kam das Team Nr. 8 mit der Firma E.S.D. Gmbh Electronical Software Development: Christoph Heßland, Alexander Jakowlew, Renè Kaßner, Tobias Kempkes, Jessica Vogel und Aaron Wiersch. Sie hatten eine Software zur Simulation von vermaschten elektrischen Systemen entwickelt.

Erster Platz für (v.l.) Gordon Bradley, Aaron Apollo Dreckmann, David Klassen, Maximilian Krämer, Natascha Kretschmer und Jan Merkert. Dietmar Hardt (links) von der TH Köln und Marion Minneker von Unitechnik (rechts) gratulierten - Foto: TH Köln.
Erster Platz für (v.l.) Gordon Bradley, Aaron Apollo Dreckmann, David Klassen, Maximilian Krämer, Natascha Kretschmer und Jan Merkert. Dietmar Hardt (links) von der TH Köln und Marion Minneker von Unitechnik (rechts) gratulierten – Foto: TH Köln.

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