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Caritas startet Kampagne „Vielfalt.viel wert“

Oberbergischer Kreis – Neue Begegnungsräume will der Caritasverband für den Oberbergischen Kreis schaffen, um Menschen zusammen zu bringen, die sich bisher nicht so ohne weiteres miteinander unterhalten haben. Durch gute gemeinsame Erfahrungen sollen die verschiedensten Gesellschaftsgruppen Gelegenheit finden, auf einander zuzugehen. „Vielfalt.viel wert“ heißt die Kampagne, die den interkultuerellen und interreligiösen Dialog fördern und durch offene Kulturprojekte neue Begegnungsräume schaffen will. So beschrieb es Peter Rothausen, Direktor des Caritasverbands für den Oberbergischen Kreis in der Startveranstaltung im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar. Und Bürgermeister Dr. Georg Ludwig von Lindlar machte Mut für diesen Weg.

Da unterhielten sich Vertreter der klassischen gesellschaftlichen Sparten Bildung, Medien, Arbeitswelt und Sport über die Vielfalt und ihre Chancen. Chefredakteurin Katrin Rehse von Radio Berg berichtete über die tägliche Herausforderung, die Vielfalt im Verbreitungsgebiet ihres Senders, dem Rheinisch Bergischen und dem Oberbergischen Kreis abzubilden. Und ihr Gesprächspartner Aziz Kocyigit vom Migranten-Sender Hayat TV, äußerte sich zu der Herausforderung, das Format eines Nischensenders zu gestalten. Unternehmer Andreas Menschik aus Lindlar sprach mit Dietmar Groß von den Behindertenwerkstätten Oberberg über Leistungsanforderungen und wer die auf welche Weise erreicht.

Quelle: Caritas Oberberg
Quelle: Caritas Oberberg

Aus der Sparte Sport berichtete Thomas Langescheid als Vorsitzender des Deutschen Tchoukballverbands von der im August in Radevormwald ausgetragenen Europameisterschaft. Allerdings musste er vorab allen Anwesenden erst einmal erklären, was Tchoukball überhaupt ist: eine noch sehr wenig bekannte Handballsportart, die sich aus einer Nische des Rehasports entwickelt hat. Bevor Dieter Keuther von einem spannenden Projekt des Behindertensportbunds zusammen mit dem Landessportbund NRW zu berichten wusste, das vor einem Jahr an den Start ging: „Sport und Inklusion im Verein“.

Um Inklusion und Chancengleichheit ging es auch im Bereich Bildung. Barbara Reichler von der Jakob-Moreno-Schule in Gummersbach war als Leiterin der Förderschule bestens im „Stoff“. Was da an Vielfalt aus dem Oberbergischen aufgezeigt wurde, war schon bemerkenswert.

Diese Auftaktveranstaltung soll münden in ein Festival der Vielfalt, das am 21. Juni 2015 im Bergischen Freilichtmuseum Lindlar gefeiert wird mit Filmen und Vorträgen, mit einem Markt der Möglichkeiten, der bestückt wird von den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen, deren Ideen, deren Tänzen und Speisen. So geriet die Auftakt-Veranstaltung von Vielfalt.viel wert zum Aufruf an alle Anwesenden, die Gelegenheit zu nutzen, zum Gelingen des Vielfalt-Festivals beizutragen und damit zu der Idee, die Vielfalt im Oberbergischen zu feiern, lebendiger zu gestalten und deren Chancen zu nutzen. Durch die Denkanstöße entstanden auch gleich Ideen, welche Zielgruppen hier und da zusammengebracht werden können, damit auch sie miteinander ins Gespräch kommen und so mehr Verständnis für einander entwickeln.

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