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Brexit, regulatorisches Ungleichgewicht und digitale Anforderungen halten die Finanzbranche in Atem

Frankfurt – FIS™, einer der führenden internationalen Anbieter von Software und Services für die Finanzbranche, veröffentlicht den „Readiness Index“, in dem anhand von sechs spezifischen Paramenten die aktuelle und prognostizierte Wachstumsfähigkeit und Effektivität von Unternehmen der Finanzdienstleistungs­branche bewertet wurden. Auch Chancen und Risiken durch regionale und gesetzliche Einflussfaktoren fanden Berücksichtigung. Grundlage für den Index ist eine weltweite Befragung von über 1.000 leitenden Fachkräften aus den Sektoren Handels- und Investmentbanken, Broker-Dealer, Asset-Manager, Fondsverwalter, Versicherungsgesellschaften und Rentenfonds. Der Report „The Hunt for Growth Across Europe“ – Die Jagd nach Wachstum – subsummiert das Ergebnis für Europa. Was die Zuversicht zur Erreichung der gesteckten Wachstumsziele angeht, ist man in Europa derzeit tendenziell verhalten: Während 64 Prozent der befragten nordamerikanischen Firmen überzeugt sind, die für die nächsten 12 Monate definierten Wachstumsziele zu erreichen, gehen in Europa aktuell nur 51 Prozent davon aus.

Die Wachstumsziele der Europäer

Wachstum steht für Unternehmen weltweit im Fokus – insbesondere die Neukundengewinnung wird international als besonders relevant bewertet. In Europa spielt außerdem die Umsatzrendite eine wichtige Rolle – ein Ziel, das in anderen Teilen der Erde gemäß der Befragungsergebnisse als eher zweitrangig eingestuft wird.

Brexit, Regulatorik, Marktwachstum und neue Marktteilnehmer: Wo sind die Chancen, wo die Risiken?

Regionale Gegebenheiten und gesetzliche Vorgaben haben einen starken Einfluss auf europäische Unternehmen und deren Wachstumsprognosen. 62 Prozent sehen regulatorische Anforderungen als erhebliche Hürde für ihre Wachstumspläne der nächsten 12 Monate. In Nordamerika teilen nur 53 Prozent diese Befürchtung – wahrscheinlich als Reaktion auf die angekündigte Deregulierung in den USA.

Auch der bevorstehende Brexit wird in Europa signifikant deutlicher als Risiko eingestuft. Während er nur für 22 Prozent der befragten nordamerikanischen Experten eine potentielle Gefahr für den Geschäftserfolg darstellt, sehen in Europa 41 Prozent der Unternehmen den Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union als Risiko. Bemerkenswert ist auch, dass ebenso 41 Prozent der europäischen Unternehmen den Brexit als Chance für das eigene Geschäft bewerten.

Die wichtigste Chance ist jedoch für 43 Prozent der Befragten in Europa die positive ökonomische Entwicklung in den für sie wichtigen Zielmärkten.

Neue Marktteilnehmer – also „FinTech“ Vertreter, die mit individuellen, technologisch innovativen Produkt- und Servicekonzepten um Kunden werben – werden ebenfalls von 32 Prozent der Befragten als mögliche Gefahr für die eigenen Wachstumsziele erachtet.

Sechs Parameter geben Aufschluss über mögliche Wachstumspotenziale

Die befragten Führungskräfte haben Stärken und Schwächen ihrer Unternehmen auf Basis der folgenden Schlüsselfaktoren für künftiges Wachstum bewertet: Automatisierungsgrad, Datenmanagement, neue Technologien, digitale Innovation, Customer Experience (Kundenerlebnis), Experten Know-how.

Der Automatisierungsgrad ist im Handelsbereich heute schon … weiterlesen »

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