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25 Jahre in Tschechien: KEMPER baut internationale Fertigung aus

Vreden/Poříčí nad Sázavou – Internationale Produktion mit Entwicklungspotenzial: Vor 25 Jahren gründete die KEMPER GmbH ihren ersten Standort für den osteuropäischen Markt. Einst als reines Vertriebsbüro eröffnet, entwickelte sich die KEMPER spol. s r.o. zum ersten internationalen Fertigungsstandort. Das Unternehmen führt alle blechbearbeitenden Prozesse bis hin zur Pulverbeschichtung aus. Durch die stetig erhöhten Kapazitäten hatte der Standort maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der KEMPER Gruppe. Die Expansion schreitet 2017 weiter voran.

„Neben unserem Stammsitz in Vreden ist KEMPER in Tschechien bis heute der wichtigste Standort für uns“, betont Björn Kemper, Geschäftsführer der KEMPER GmbH. „Die Produktion dort ist mitverantwortlich für das Wachstum unserer gesamten Gruppe in den vergangenen 25 Jahren und insbesondere in der jüngeren Vergangenheit.“

Quelle: Sputnik GmbH

Blechkomponenten aus einer Hand

Während der Anlagenbau und die Endmontage der Produkte in Vreden erfolgt, fertigt KEMPER alle Blech-Komponenten im eigenen Werk in Poříčí nad Sázavou bei Prag. Zu den Leistungen vor Ort zählt die komplette Blechbearbeitung der Bestandteile für die Absauganlagen vom Laserschneiden bis hin zum Kanten und Pressen. Die Produktion in Tschechien verfügt zudem über eine Pulverbeschichtungsanlage. Daneben bereitet der Standort die elektronischen Anlagensteuerungen und Schaltschränke vor. Die Absaugtische für Schneidanwendungen werden ebenfalls in Tschechien gefertigt.

Nach der Wende erschloss KEMPER neue Märkte in Osteuropa und gründete am 21. Juli 1992 ein Vertriebsbüro in der damaligen Tschechoslowakei. Zahlreiche deutsche Betriebe verlagerten seinerzeit ihre Schweißplätze dorthin – ein interessanter neuer Markt für den Pionier in der Schweißrauchabsaugung. Drei Mitarbeiter bauten den Vertrieb für Osteuropa auf. Der Einstieg gestaltete sich schwierig. Ein Bewusstsein für die Gefahren im Schweißrauch gab es kaum, effektive Absaugtechnik suchte man vergeblich. Eine hohe Reputation bei der deutschen Automobilzuliefererindustrie, die neue Standorte in Tschechien erschlossen hatte, brachte zu Beginn wichtige Aufträge ein.

1994 Produktion in Tschechien aufgenommen

In der Folge intensivierte KEMPER seine Aktivitäten vor Ort. Neben dem Vertrieb schufen die Mitarbeiter neue Strukturen für den Einkauf von Anlagenkomponenten. 1994 nahm KEMPER nahe Prag eine eigene Blechbearbeitung in einer angemieteten Halle auf. „Wir konnten so wesentlich kostengünstiger produzieren. Ein weiterer großer Vorteil war die Nähe zu den neuen osteuropäischen Märkten“, blickt Theo Hessing, Geschäftsführer von KEMPER spol. s r.o., zurück. „Durch den Aufbau der Produktion in Tschechien hat sich unser gesamtes Unternehmen positiv weiterentwickelt.“

Das Bewusstsein für Arbeitsschutz beim Schweißen stieg in Osteuropa derweil an und damit auch die Auslastung im tschechischen Werk. 1995 beschäftigte KEMPER dort bereits 50 Mitarbeiter. 2000 nahm das Unternehmen in Říčany bei Prag die erste eigene Produktionshalle in Betrieb. Mit … weiterlesen »

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