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Der Hollenstein – Außergewöhnliche und ungewöhnliche Orte

Morsbach

Ein dicker Brocken Quarzgestein mitten im Wald, so liegt er heute da. Fast zugewachsen, von hohen Bäumen umringt sieht man ihn heute nur noch, wenn man fast schon davor steht. Eigentlich, wenn man es ganz genau nimmt, dann liegt der „Hollenstein“ nicht mehr im Oberbergischen Land, sondern knapp dahinter, auf dem Gebiet der Gemeinde Friesenhagen. Nichts desto trotz sprechen viele Morsbacher, von „Ihrem“ Hollenstein.

Anziehungspunkt dieses auf ca. 406 m ü. N.N. gelegenen Fels war nicht nur seine explizite Lage sondern man vermutete früher hier auch eine frühzeitliche Nutzung, was sich aber nicht abschließend beweisen lies. Sicher hingegen ist, das die 3 Wanderwege die sich hier, vor dem Stein kreuzen als „Hexentanzplatz“ bekannt sind. 1575 wurde der „Am Holenstein“ schon in der Mercatorkarte erwähnt.

In den 20. und 30. Jahren des letzten Jahrhundert ist der „Hollenstein“ auch ein beliebtes Ausflugsziel mit einem Aussichtspunkt gewesen. Man hatte sogar um sicherer in die Ferne sehen zu können eine Reling mit Holzsitzplätzen oben auf dem Stein errichtet, damit die Wanderer bei ihrer Rast einen schönen Panoramablick über die weiten des Oberbergischen, bis hin zum Siebengebirge genießen konnten. Diesen Blick und auch die Reling sind schon lange verschwunden.

Den Stein kann man heute zwar noch besteigen aber der Fernblick wird leider durch die hohen Bäume rund herum verdeckt.

Wer trotzdem mal auf dem „Hexentanzplatz“ stehen will und einen Blick auf den Stein werfen will, der kann sein Auto oberhalb von Morsbach- Halle, ganz oben auf dem Berg parken und geht dann den dort abzweigenden Waldweg entlang, der sich dann leicht bergauf zieht. An der nächsten Kreuzung rechts halten und dann sofort links den nächsten Weg hinein gehen. Dann einfach ca. 500 m dem Weg folgen und man läuft direkt auf den Stein zu.

 

Die alten Bilder des Hollensteins und auch schirftliche Informatinen stellte uns Christoph Buchen dankender weise zur Verfügung.

 

 

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