Gummersbach NachrichtenSport

VfL startet mit zwei neuen Jugend-Teams

Männliche C2- und B2-Jugend greifen schon in der Sommerrunde zum Ball

Der VfL Gummersbach verfolgt sein Ziel Breitensport und Ehrenamt im Verein weiter konsequent zu stärken und geht schon zur Sommerrunde mit zwei neuen Teams in der Kreisliga an den Start. Die neuen Teams sollen den VfL-Spielern, die den Sprung in die Handballakademie nicht schaffen, die Möglichkeit geben weiter im VfL-Trikot Handball zu spielen und als Spieler beim VfL Gummersbach ihre gesamte Jugendzeit zu bleiben. Während die neue C2 schon am Donnerstag ihr erstes Treffen hat und zahlenmäßig gut aufgestellt ist, sind in der neuen B2-Mannschaft noch Plätze im Spielerkader frei. Bis zum Ende der Ferien können sich Spieler bei Jan Schneider für die VfL Freizeitteams in der Kreisliga anmelden. Spaß am Handball und Freude am Teamwork sind die wichtigsten Voraussetzungen. Das Training beginnt direkt nach den Osterferien.

OVZ/ BLZ-Sportlerehrung

Die letztjährige A-Jugend sowie die Bundesligamannschaft des VfL Gummersbach wurden auf der gestrigen OVZ-/ BLZ-Sportlerwahl des Jahres auf die Plätze 7 und 5 gewählt. Per Postsendung hatten die Leser abgestimmt und die Fußballer des SSV Nümbrecht auf den ersten Platz gewählt. Bei den Sportlerinnen konnte Florine Kienbaum, Tochter von Akademiemitbegründer Jochen Kienbaum, den dritten Platz erreichen. Sportlerin des Jahres wurde Melina Brenner, während sich Florian Alt über den Titel Sportler des Jahres freuen durfte.

E-Jugendkreisliga/Kreisklasse

Zum Saisonabschluss spielte die männliche E-Jugend des VfL sowohl in der Kreisklasse als auch in der Kreisliga. Da einige Mannschaften nicht erschienen waren, entschied sich der Trainer, seine Mannschaft zu teilen und so den VfL in beiden Ligen antreten zu lassen. Mit Erfolg, denn beide Teams konnten ihre Spiele deutlich gewinnen.

Quellenangabe: Handballakademie Gummersbach
Quellenangabe: Handballakademie Gummersbach

Das war ein gelungener Saisonabschluss für die Jungs, von denen die meisten ab der kommenden Saison in der D- Jugend spielen. Am Wochenende gab es dann noch einen internen Saisonabschluss in Turnierform. Dabei standen sich die Mütter und Schwestern der Spieler den jungen Handballern gegenüber. Es war ein sehr spannendes vor allem aber ein lustiges Turnier, bei dem alle ihr Bestes gegeben haben. Die Väter unterstützen die Teams als Schiedsrichter. Alle Spieler und Spielerinnen hatten eine Menge Spaß, ehe es zum Ausklang ins Vereinsheim in den Wiedenhof ging.

Damen-Landesliga

VfL Gummersbach – DJK Leverkusen 30:27 (15:12)

Trainer Tobias Uding hatte, wie er gestand, auch einige Stunden nach Spielende Schwierigkeiten, die Leistung seiner Damen in Worte zu fassen. „Wir haben einen guten Gegner absolut dominiert und schaffen es trotzdem noch mit einer indiskutablen Abwehrleistung fast die Punkte herzuschenken“, war der Trainer leicht angesäuert. Gegen das „Team der Stunde“, das durch zwei Neuverstärkungen in den letzten fünf Spielen ohne Niederlage blieb, starteten die Gastgeberinnen höchst konzentriert und diszipliniert. Bis zur 20.Minute hatte niemand in der Halle auch nur den kleinsten Zweifel, dass die VfL-erinnen an diesem Sonntag nicht als Sieger das Spielfeld verlassen würden. Wie aus dem Nichts schwanden den Blau-Weißen im Anschluss und besonders ab der 40. Minute die Kräfte samt Konzentration. Als dann in der Schlussphase kurzzeitig auch die bis dato gut agierende Offensive eingestellt wurde, verkürzten die Gäste bis auf ein Tor (28:27), versäumten aber den Ausgleichstreffer. „So etwas darf man auch nicht mit der Unerfahrenheit abtun – Das war naiv und disziplinlos. Zum Glück haben wir in den letzten zwei Minuten gezeigt, warum wir mit oben in der Tabelle stehen“, resümierte Uding. VfL Gummersbach: Julia Lang (10 Paraden), Heike Schubert (n.e.); Kristina Schwarz (11/6 Tore), Jessica Mertens (6/1), Franziska Burgert (6), Stefanie Bruss (3), Samira Trabelsi (2), Isabelle Pachur (1), Chiara Polenske (1), Nora Herrmann, Janin Martel, Alessandra Heedt, Sabrina Gärtner

Kreispokal, Damen, Halbfinale:

VfL Gummersbach – CVJM Oberwiehl = 20:34 (9:20) Zum ersten Mal waren die Uding-Damen ins Kreispokal-Viertelfinale eingezogen und träumten heimlich vom nächsten Coup, mussten die Gedankenspiele aber nach einer durchwachsenen Leistung am Montagabend begraben. Gegen den Ligakonkurrenten aus Oberwiehl, der nur einen Platz vor dem VfL rangiert und gegen den es zweimal sehr eng in der Liga ausgegangen war, hatte man sich sehr viel vorgenommen. Trainer Tobias Uding sah auch, dass seine Damen versuchten, die Anweisungen umzusetzen, doch unterliefen immer wieder zu viele individuelle Fehler. „Die mannschaftliche Geschlossenheit ist uns in den letzten Wochen ein wenig abhandengekommen. Außerdem halten wir uns nicht mehr diszipliniert an unsere Wurfbilder“, monierte der Trainer und ärgerte sich über diese Vorkommnisse. Oberwiehl konterte jeden Fehler der Gastgeberinnen mit schnellen Angriffen und wirkte auch wesentlich konzentrierter und ausgebuffter. So war es auch keine Überraschung, dass die Blau-Weißen zur Pause hoch hinten lagen. Nach der Pause zeigten die Gummersbacherinnen eine tadellose Einstellung, kämpften und rackerten, brachten sich aber durch leichte Fehler immer wieder in schwierige Lagen. Der Oberwiehler Sieg ging somit auch in der Höhe in Ordnung. Isabelle Pachur und Samira Trabelsi waren die einzigen VfL-erinnen, denen der Trainer eine überdurchschnittliche Leistung attestierte. „Wir haben große Strecken der Saison nah an unserem Limit oder auch da drüber gespielt, in der Liga ganz oben mitgemischt und das Pokalhalbfinale erreicht – Das ist wahrlich eine sensationelle Leistung. Momentan läuft es eben nicht ungereimt. Die Pause kommt nicht unpassend. Im April wollen wir noch einmal einen Endspurt hinlegen, um unsere überragende Saison erfolgreich abzuschließen“, schaute der Trainer voraus.

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