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VfL erkämpft Klassenerhalt

Gummersbach – Der VfL Gummersbach hat am 32. Spieltag der DKB Handball-Bundesliga den Klassenerhalt gesichert. Nach dem 26:22 (12:9)-Sieg gegen Frisch Auf! Göppingen hat der VfL jetzt 25 Punkte auf dem Konto und klettert auf den 12. Platz in der Tabelle. In einem umkämpften Spiel gelang es dem VfL immer leicht die Oberhand zu behalten, die Gäste konnten zwar mehrfach ausgleichen, doch in Führung gingen sie nie. Großen Anteil daran hatte VfL-Keeper Carsten Lichtlein mit 18 Paraden. Erfolgreichster Werfer der Blau-Weißen war Raul Santos mit sechs Toren, dicht gefolgt von Barna Putics mit fünf Treffern.

(Sponsorenpool-Rotation: ARKM.marketing)

Grenzenloser Jubel nach dem Sieg über Göppingen / Bilder : Uwe Schlegelmilch
Grenzenloser Jubel nach dem Sieg über Göppingen / Bilder : Uwe Schlegelmilch

Der VfL erwischte den besseren Start ins Spiel. Nach der zweiten Parade von Carsten Lichtlein brachte Florian von Gruchalla in der sechsten Minute sein Team bereits mit 4:1 in Führung. Aber der VfL tat sich in der Folgezeit schwer in der Offensive. Die Paraden Lichtleins konnte man nicht in Tore ummünzen. Göppingen kam hingegen mit einer sehr beweglichen und aggressiven Abwehr schnell wieder ins Spiel. Felix Lobedank brachte Frisch Auf wieder auf 4:5 heran.

Florian von Gruchalla überwindet FAG Torhüter Prost
Florian von Gruchalla überwindet FAG Torhüter Prost

Doch in der 15. Minute musste Lobedank schon früh zum zweiten Mal auf die Strafbank und Gummersbach nutzte den Platz zum 8:5 durch Mark Bult nach 17 Minuten. Ausbauen konnte man die Führung zu diesem Zeitpunkt nicht, weil zu viele Chancen ungenutzt blieben. Göppingen wechselte und brachte mit Michael Kraus auf der Spielmacherposition neuen Schwung in ihr Angriffsspiel. In Überzahl verkürzte Momir Rnic auf 7:8 und Felix Lobedank glich in der 24. Spielminute erstmals wieder aus.
Gummersbach gelang in dieser Phase über sechs Minuten kein Tor mehr und Trainer Emir Kurtagic nahm seine erste Auszeit. Raul Santos brach in der 25. Minute den Bann und brachte den VfL wieder in Führung. Nach der bereits elften Parade von Carsten Lichtlein gelang Raul Santos im Zusammenspiel mit Florian von Gruchalla per Kempatrick das 10:8. Florian von Gruchalla legte mit dem Halbzeitpfiff noch einen drauf: 12:9 nach 30 Minuten.

Und immer die Augen auf den Ball!!!
Und immer die Augen auf den Ball!!!

In Überzahl kassierte der VfL nach Wiederbeginn zwei schnelle Gegentore und Frisch Auf war plötzlich mit 11:12 dran. Gummersbach wachte aber schnell wieder auf und Andreas Schröder stellte in der 34. Minuten den alten Abstand wieder her und Fredrik Larsson erzielte eine Minute später das 15:11. Doch kaum zog der VfL etwas davon, reagierten die Gäste: Ein Doppelschlag von Momir Rnic und Göppingen blieb dran.
In der 44. Minute war das Spiel dann wieder offen. Gummersbach leistete sich wie in der ersten Halbzeit eine Schwächeperiode im Angriff und Göppingen glich zum 17:17 aus. Vor 3.268 Zuschauer zeigten die Gastgeber aber erneut die richtige Antwort: Andreas Schröder und das 19:17 nach 45 Minuten.
Mit einem gehaltenen Siebenmeter von Matthias Puhle und dem 22:19 im Gegenzug durch Michal Kopco ging der VfL in die Schlussphase der Partie. Als Mark Bult rund drei Minuten vor dem Ende diese Führung mit dem 25:22 verteidigen konnte und Raul Santos per Gegenstoß das 26:22 erzielte, war der VfL durch und sicherte sich mit dem dritten Heimsieg in Folge den Klassenerhalt.

Christoph Schindler wurde von der Göppinger Abwehr oft Unfair attakiert
Christoph Schindler wurde von der Göppinger Abwehr oft Unfair attakiert

STATISTIK:
Tore VfL Gummersbach: Santos (6), Putics (5/3), Schröder (4), von Gruchalla (4), Bult (3), Kopco (2), Schindler (1)

(Sponsorenpool-Rotation: ARKM.marketing)

Tore Frisch Auf! Göppingen: Rnic (5/3), Kneule (3), Pevnov (3), Thiede (2), Schiller (2), Lobedank (2), Fontaine (1), Beljanski (1), Späth (1), Schöne (1), Opera (1)

Strafzeiten: 6/8 Minuten

Zuschauer: 3.268 (SCHWALBE arena)

Text : Marc-André Schröter – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – VfL Handball Gummersbach GmbH

Und endlich war es so weit; Klassenerhalt geschafft
Und endlich war es so weit; Klassenerhalt geschafft

 

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