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Klein – aber fein: Wie Mittelständler Fachkräfte finden

Gummersbach – Unter dem Titel „Klein – aber fein!“ lud die Initiative FachKraftWerk Oberberg am 20. März im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Fachkräfte konkret“ in die Halle 32 ein. „Wer auf andere Leute wirken will, der muss erst einmal in ihrer Sprache mit ihnen reden,“ wurde Kurt Tucholsky bemüht um deutlich zu machen, was es braucht, Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.

Präsentierten beste Beispiele für erfolgreiche Fachkräfteakquise: v.l.n.r: Michael Sallmann, IHK; Frau Solbach WSM GmbH; Dirk Hecking, HWK; Andrea und Ralf Gießelmann, Bäckerei Gießelmann; Werner Schenk, WSM GmbH; Wilfried Holberg, Wirtschaftsförderung - Foto: OBK
Präsentierten beste Beispiele für erfolgreiche Fachkräfteakquise: Michael Sallmann (IHK), Frau Solbach (WSM GmbH), Dirk Hecking (HWK), Andrea und Ralf Gießelmann (Bäckerei Gießelmann), Werner Schenk (WSM GmbH), Wilfried Holberg (Wirtschaftsförderung) (v.l.) – Foto: OBK

50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus oberbergischen Unternehmen informierten sich darüber, wie effektives Arbeitgebermarketing im ländlichen Raum funktionieren kann und wie sich ein Unternehmen z.B. als attraktiver Ausbildungsbetrieb erfolgreich positioniert. Claudia Kelm von CASA Personalmanagement GmbH referierte u.a. über soziales Engagement, Ausbilderqualifizierung, Nachwuchstrainings und Gehaltszusatzleistungen als Maßnahmen, mit denen Unternehmen Mitarbeiter gewinnen und binden können. Kundenempfehlungen und lokale Kooperationen können den Bekanntheitsgrad des Unternehmens ebenso steigern, wie eine eigene Website oder die Präsenz in sozialen Netzwerken.

Als beste Beispiele für Handwerksbetriebe, denen das schon gelungen ist, stellte Dirk Hecking von der Handwerkskammer zu Köln die Mitgliedsunternehmen Bäckerei Gießelmann aus Bergneustadt und die Walter Solbach Metallbau GmbH aus Waldbröl vor.

Während bei Gießelmanns ein aktives Facebook-Posting über wichtige Ereignisse in Backstube und Geschäft informiert setzt WSM beispielsweise auf Auszubildendenakquise durch Schulkooperation. Generell wurde am Abend deutlich, das Unternehmen in Zukunft gefordert sind, neue Wege beim Eigenmarketing und auf der Suche nach den besten „Händen und Köpfen“ zu beschreiten.

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