Gummersbach Nachrichten

Aktionswoche „Prävention für Senioren“

Gummersbach – Bei der Bekämpfung von Kriminalität zum Nachteil von Senioren setzt die Polizei verstärkt auf behördenübergreifende Zusammenarbeit. Vom 19. bis zum 23. Mai werden die für Kriminalprävention zuständigen Kriminalkommissariat des Oberbergischen Kreises, des Rheinisch-Bergischen Kreises, des Rhein-Erft-Kreises und des Polizeipräsidiums Köln gemeinsam vor Ort Beratung anbieten.

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In der Aktionswoche wollen die Präventionsspezialisten mit potenziellen Opfern in Kontakt treten. „Wer die Gefahren kennt, kann sich wirkungsvoll schützen“, weiß Kriminalhauptkommissarin Heide Saßenbach vom Kriminalkommissariat Prävention/Opferschutz). Beamte der Kriminalprävention und des Bezirks- und Schwerpunktdienstes der Polizei des Oberbergischen Kreises werden am kommenden Donnerstag Senioren unter anderem zu den Themen „Trickdiebstahl – Gefahren und Arbeitsweisen der Täter sowie Enkelbetrug“ beraten.

Die an der Aktionswoche beteiligten Polizeibehörden arbeiten in der Kriminalprävention zusammen, um einen möglichst großen Kreis von Senioren zu erreichen und das Thema „Sicherheit im Alter“ im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit zu verankern. Nur so ist auf Dauer zu verhindern, dass ältere Menschen den oft überregional agierenden und gut organisierten Banden zum Opfer fallen.

Bei der Auswahl der Einsatzorte spielt die kriminalistische Erfahrung eine entscheidende Rolle. „Wir prüfen zum Beispiel, wo Straftaten zum Nachteil älterer Menschen ihren Anfang nehmen. Oft sind es die Wege von der Sparkasse, dem Supermarkt oder dem Wochenmarkt nach Hause. Dort, wo die Täter ihre Opfer suchen und angeblich Hilfe anbieten, um die schwere Einkaufstasche nach Hause zu tragen, setzen wir an“, sagt Harald Gaadt, zuständig für Seniorenprävention bei der Polizei in Oberberg.

Es ist aber auch wichtig, dass jüngere Menschen die Augen offen halten und verdächtige Beobachtungen der Polizei sofort unter der 110 melden.

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Die Polizei ist mit der „Mobilen Beratungsstelle“ am 22.05.14 von 10 – 12 Uhr in Gummersbach, Lindenplatz vor Ort.

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