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Gummersbach: Traumnote für Master-Absolventin

FERCHAU-Förderpreise für die Semesterbesten während der Abschlussfeier mit 400 Gästen verliehen

(Sponsorenpool-Rotation: ARKM.marketing)

Gummersbach – Fast 100 Absolventinnen und Absolventen sowie etwa 300 Gäste waren Ende April 2016 zur Abschlussfeier in den FERCHAU-Hörsaal am Campus Gummersbach der TH Köln gekommen. Zu dieser Feier gehörte auch die Verleihung des FERCHAU-Förderpreises für die Semesterbesten des Wintersemesters 2015/2016. Drei Preise werden in jedem Semester vergeben: jeweils 500 Euro erhält die beste Absolventin oder der beste Absolvent der Lehreinheit Informatik, der oder die Bestplazierte aus der Lehreinheit Ingenieurwissenschaften sowie aus den Master – und Zusatzstudiengängen oder dem Verbundstudium Wirtschaftsinformatik.

Im Bereich Master- und Zusatzstudiengänge kam Kathrin Sophie Tronser aus Pforzheim auf den ersten Platz. Sie hatte den interdisziplinären Masterstudiengang „Produktdesign und Prozessentwicklung“ mit der Traumnote 1,10 abgeschlossen. Die junge Absolventin war sehr zufrieden mit dem Masterstudiengang, der vom Campus Gummersbach und der Köln International School of Design (KISD) an der TH Köln gemeinsam betrieben wird. „Die Kombination von Technik, Betriebswirtschaft und Design ist bundesweit einmalig, deshalb bin ich für den Master hier nach Gummersbach gekommen.“, so die strahlende Preisträgerin.

 v.l. Alexander Kudrass, Kathrin Sophie Tronser und Oliver Kattwinkel (Foto: Manfred Stern / TH Köln)
v.l. Alexander Kudrass, Kathrin Sophie Tronser und Oliver Kattwinkel (Foto: Manfred Stern / TH Köln)

Bei den Informatikerinnen und Informatikern erreichte Oliver Kattwinkel aus Gummersbach den ersten Platz, seinen Abschluss machte er im Studiengang „Informatik“ mit der Note 1,47. Er hatte die Studienzeit für eine „summer session“ an der Universität von Berkley, Kalifornien, genutzt und sich dort mit Programmiersprachen beschäftigt. Sein Auslandsaufenthalt wurde vom Förderverein des Campus Gummersbach finanziell unterstützt. In seiner Abschlussarbeit entwickelte Kattwinkel als hochschulinterne Arbeit ein komplexes System zur Analyse linguistischer Regularitäten. Inzwischen studiert er für seinen Master in „IT-Security“ an einer Hochschule im Rheinland. Bei den Ingenieurinnen und Ingenieuren durfte sich Alexander Kudrass aus Lohmar über Urkunde und Preisgeld freuen, seine Gesamtnote war 1,58. Der Wirtschaftsingenieur beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit mit dem wirtschaftlichen Wasserstrahlschneiden von gehärteten Pulverpresslingen in der Keramikproduktion. Dabei ging es nicht nur um die Technologie, sondern auch um deren betriebswirtschaftlich sinnvollen Einsatz.

Nicht nur bei der Abschlussarbeit, auch schon vor dem Studium in Gummersbach hatte Kudrass praxisnah in einem Unternehmen gearbeitet und eine berufliche Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker absolviert. Inzwischen studiert er an einer Kölner Hochschule für den Master in „Technical Management“, gleichzeitig arbeitet er in dem Lohmarer Unternehmen, für das er seine Bachelorarbeit geschrieben hatte. Ramus Blümel, Niederlassungsleiter bei FERCHAU, und die Personalreferentin Jessica Farr überreichten die Preise während der Semesterabschlussfeier. Der Stifter des Preises, die FERCHAU Engineering GmbH, beschäftigt heute mehr als 6600 Mitarbeiter in über 90 Niederlassungen in ganz Deutschland. Das Gummersbacher Unternehmen ist der Hochschule seit langem über Kooperationen und Hörsaalsponsoring verbunden und hat seine Bundeszentrale direkt neben dem Campus Gummersbach errichtet. Der Semesterbesten-Preis wurde vor 13 Jahren als Pilot-Projekt zum ersten Mal in Gummersbach verliehen, inzwischen gibt das Unternehmen über 50.000 Euro pro Jahr für solche Preise in ganz Deutschland aus.

(Sponsorenpool-Rotation: ARKM.marketing)

Veröffentlicht von:

Aline Walter
Aline Walter ist Redakteurin und kaufmännische Mitarbeiterin bei ARKM. Als Reporterin versorgt die Studentin des Medienmanagements sowie der Unternehmensführung die Oberberg-Nachrichten täglich mit aktuellen Nachrichten und Berichten aus der Region.

4 Kommentare

  1. Es ist toll zu sehen, dass so spezifische Themen wie das Wasserstrahlschneiden in einer Thesis aufgegriffen und bearbeitet werden. Ich würde mich auch nochmal gerne mit solchen Themen intensiv beschäftigen. Zum Einen um neue Entdeckungen zu machen und zum Anderen weil es total Spaß macht sich mit eine Thema intensiv zu beschäftigen.

  2. Vielen Dank für den Artikel! Ich verfolge immer wieder äußerst gerne die nächste Generation. Da ich in einer Firma für Wasserstrahlschneiden arbeite, würde mich die Bachelorarbeit des jungen Mannes sehr interessieren. Ich denke, gerade in diesem Bereich wird ihm der gute Abschluss und sein thematischer Fokus einige Türen öffnen – ich drücke ihm die Daumen!

  3. Vielen Dank für diesen Beitrag zum Thema Wasserstrahlschneiden. Ich finde das ganze hat sehr viel Potenzial, da ich selber in einer Firma arbeite die sich mit diesem Verfahren beschäftigt. Auch, dass das Verfahren so vielseitig einsetzbar ist zeugt davon. Ich finde es sehr wichtig, dass solche Köpfe gefördert werden.

  4. Ein sehr interessanter Beitrag zum Thema Wasserstrahlschneiden. Sehr gut zu wissen, dass auf dem Gebiet des Wasserstrahlschneidens immer weiter geforscht wird. Ich bin persönlich fasziniert von der Technologie und hoffe, dass wir in Naher Zukunft noch mehr Innovation erfahren.

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