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15 Jahre Schulpsychologischer Dienst in Oberberg

Seit nunmehr 15 Jahren stellt der Schulpsychologische Dienst des Oberbergischen Kreises sein Beratungsangebot allen 13 Kommunen zur Verfügung. Eltern mit ihren Kindern, Lehrkräfte und Schulen wenden sich an die Beratungsstelle

Oberbergischer Kreis. Ziel des Schulpsychologischen Dienstes ist es, gemeinsam mit Schulen, Lehrern und Eltern ein Umfeld zu schaffen, in dem Kindern und Jugendlichen eine optimale schulische und persönliche Entwicklung ermöglicht wird.
“Das betrifft die Frage, wie Schule gestaltet werden kann, damit die Schülerinnen und Schüler
hier gut und gerne arbeiten, lernen und leben. Ebenso geht es darum, wie die häusliche, elterliche Unterstützung aussehen kann. Außerdem unterstützen wir Schulen dabei, dass Lehrende ihren Beratungs- und Erziehungsauftrag noch besser wahrnehmen. Denn davon profitieren Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrerinnen und Lehrer“, sagt Diplom-Psychologe Bernhard Christ, der Leiter des Schulpsychologischen Dienstes des Oberbergischen Kreises.

Im Bereich der Einzelfallhilfe können sich Eltern von Kindern im Grundschulalter an den Schulpsychologischen Dienst wenden, wenn sie sich Sorgen um die schulische Entwicklung ihres Kindes machen. Die Beratung ist kostenfrei, freiwillig und vertraulich. Das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt, findet in den meisten Fällen eine intensive Zusammenarbeit mit der jeweiligen Schule statt.

Das Team des Schulpsychologischen Dienstes (v.l.n.r.): Kirsten Ritterswürden, Diplom-Psychologin; Claudia Parussel, Sekretariat; Bernd Christ, Diplom-Psychologe und Leiter des Schulpsychologischen Dienstes; Marianne Haupt, Diplom-Psychologin; Dr. Jana Schrage, M. Sc. Psychologie; Carolin Stolz, Diplom-Psychologin. (Foto: OBK)

Das Beratungs- und Fortbildungsangebot wird immer umfassender

Im Laufe der 15 Jahre ist die Unterstützung von Lehrkräften und Schulen insgesamt immer
mehr in den Vordergrund gerückt. Bernhard Christ hat festgestellt, dass die Anforderungen und Erwartungen an die Lehrkräfte und die Schule in den vergangenen Jahren insgesamt immer mehr gestiegen sind und weiter steigen.

So bildet die Kreis-Einrichting seit Jahren Beratungslehrkräfte aus, die besondere Ansprechpartner für Jugendliche sind und bietet Fortbildungen zu (kleinen und großen) Krisen in der Schule an. Inklusion und die Zuwanderung von Flüchtlingen und deren Integration fordert Lehrkäfte
und Schulen aktuell. „Diese zusätzlichen Herausforderungen erzeugen auch besondere Belastungen. Lehrerinnen und Lehrer, die sich einer ständigen Stresssituation ausgesetzt fühlen, sind keine guten Lehrkräfte für Kinder und Jugendliche. Deshalb bieten wir Lehrerinnen und Lehrer auch Angebote, wie sie mit Stresssituationen besser umgehen können“, sagt der Leiter des Schulpsychologischen Dienstes, Bernd Christ.

Über 15 Jahre hinweg hat sich ein umfangreiche Beratungs- und Bildungsangebot entwickelt

Der Schulpsychologische Dienst für den Oberbergischen Kreis startete im Jahr 2002 mit Bernd Christ als Psychologen und einer Sekretärin. Durch eine Kooperation mit dem Land NRW wurde das Team ab 2008 um mittlerweile drei Psychologinnen erweitert. Seit 2010
ist der Schulpsychologische Dienst in größeren Räumlichkeiten in der Hindenburgstraße. 24 im Gummersbacher Zentrum tätig sowie in der Zweigstelle Wipperfürth im „Haus der Familie“, Klosterplatz 2.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche verantwortet die Redaktion Oberberg-Nachrichten. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist telefonisch unter 02261-9989-885, oder über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: [email protected] - Redaktionssprechstunde: Mo, Di und Do von 10-12 Uhr.

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