Für viele Menschen ist es eine Kunst den Messestand so aufzubauen, dass die Menschenmassen dort auch anhalten. Wenn man das aber geschafft hat, dann hat man bereits die halbe Miete erwirtschaftet. Bei einer Messe geht es schließlich darum so viele Menschen vom Besucherstrom auf den Stand zu leiten. Dies funktioniert ähnlich wie beim sogenannten Website-Traffic. Damit eine Webseite im Internet Besucher auf sich zieht, muss sie klar und optisch hervorhebend sein. Die Webseite muss so gestaltet sein, dass die Besucher eine Neugier entwickeln und mehr über die Leistung, die Firma oder über das Produkt in Erfahrung bringen wollen.

Foto: Bildarchiv ARKM

Genauso ist es auch bei einem Messestand. Zwar verkehrt der Traffic nicht über das ganze Jahr, und trotzdem solle man es sich zum Ziel machen innerhalb einer festgelegten Zeit so viele Menschen wie möglich vom Traffic auf seinen Stand zu leiten. Doch dafür muss man eine Menge tun. Ein paar Stühle und ein Tisch werden bei weitem nicht ausreichen, um Gäste auf den Stand zu bringen.

Ein gutes Beispiel dafür sind leere Stände. Wenn man einmal die Runde gedreht hat und sich andere Stände anschaut, so wird man sicherlich schnell erkennen können, dass einige Stände wie leer erscheinen. Die Mitarbeiter sitzen rum scheinen gelangweilt zu sein.

Daher ist die erste Überlegung, welche Mitarbeiter man sich überhaupt zur Messe mitnimmt. Diejenigen, die vorzugsweise an ihrem Schreibtisch bleiben wollen, sollte man nicht zwingen mitzukommen, es sei denn sie sind neu und sollen sich einen Überblick über das Produkt oder über die Leistung verschaffen. Neue Mitarbeiter sind immer sehr motiviert. Das Gleiche verhält sich für Trainees und Praktikanten. Grundsätzlich sollten die erfahrenen Mitarbeiter bereits einige Erfahrungen im Umgang mit Kunden gesammelt haben. Die Besucher werden dies auch spüren können.

Des Weiteren sollte man seinen Stand so aufstellen, dass er nach außen hin erkenntlich ist. Werbebanner, große Poster, Aufkleber und Prospektständer – sie alle helfen, um dem Messestand individuell zu dekorieren. Dann erst ist es auch möglich, dass die Unternehmenskultur gelebt wird. Die Besucher bekommen dies sofort zu spüren.

Kundenstopper helfen übrigens auch, um für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen. Hier hat man die Möglichkeit entweder einen Werbebanner draufzumachen oder den Kundenstopper handschriftlich zu beschriften.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Oberberg-Nachrichten an. Sie schreibt als Journalistin über regionale Themen und besondere "Landmomente". Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@oberberg-nachrichten.de

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