Während die Heizung in den warmen Sommermonaten nur selten angestellt wird, steigt der Stromverbrauch in vielen Haushalten an. Denn auch die ersehnte Kühlung ist nicht ohne entsprechende Energiemengen zu bewerkstelligen. Doch wie ist es möglich, die Stromkosten jetzt im Sommer gezielt zu reduzieren, ohne dass dies zu irgendwelchen Einschränkungen führt?

1. Geräte auf Stand-by?

Quelle: ARKM Archiv

Besonders im Bereich des Stromsparens halten sich nach wie vor einige klassische Tipps, die jedoch nur von wenigen Menschen näher verfolgt werden. Viele Haushalte in Deutschland besitzen nach wie vor klare Mängel, die ein großes Potenzial beim Stromsparen ermöglichen. Häufig trägt bereits die Verwendung von Steckleisten mit Ausschaltknöpfen viel dazu bei, dass der allgemeine Stromverbrauch sinkt. So können alle angeschlossenen Geräte mit nur einem Schalter in den absoluten Ruhezustand versetzt werden. Besonders während einer längeren Abwesenheit oder in der Nacht lässt sich somit ohne großen Aufwand viel Strom sparen.

2. Effiziente Geräte kaufen

Wer noch vor dem Kauf eines neuen Elektrogeräts steht, kann bereits hier die neue Maxime in den Vordergrund treten lassen. Dabei hilft es, die auf den Geräten angegebene Energieklasse ebenfalls in die Kaufentscheidung einfließen zu lassen. Je besser die Klassifizierung an dieser Stelle ausfällt, desto effizienter kann das Gerät mit der Energie umgehen. Selbst ein leicht erhöhter Kaufpreis, der dafür unter Umständen in Kauf zu nehmen ist, kann sich nach einiger Zeit aufgrund der niedrigen laufenden Kosten bezahlt machen.

3. Den Versorger wechseln

Ein weiterer wichtiger Posten fällt im Haushalt auf die jährlichen Heizkosten. Aus finanzieller Sicht ist bereits der Wechsel des Stromanbieters ein wichtiges Mittel, um Gas & Co. günstiger zu beziehen. Wer sich den Vergleich von Verivox.de zunutze macht, umgeht sogleich die mühselige Analyse zahlreicher Angebote, wie sie heute vorhanden sind. Neben der laufenden Ersparnis bieten viele Anbieter zudem einen Bonus an, mit dem sie den Wechsel noch attraktiver gestalten.

4. Die Raumtemperatur anpassen

Selbst das günstigste Gas sollte zudem sparsam gebraucht werden, um den Geldbeutel zu schonen. Bereits die gezielte Regulierung der Raumtemperatur ist dabei ein wertvolles Mittel, um zusätzlich Energie zu sparen. Wer die Temperatur nur um ein Grad Celsius senkt, spart auf ein Jahr gerechnet mehr als 120 Euro. Hinzu kommt eine enorme Ersparnis von rund 450 Kilogramm CO2, die nur durch diese minimale Senkung der Temperatur nicht ausgestoßen werden, wie der WWF berichtet.

5. Stoßlüften

Besonders bei kalten Temperaturen ist es zudem wichtig, die angenehme Wärme möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu halten. Wer versucht, durch ständig gekippte Fenster für frische Luft zu sorgen, lässt dabei sogleich wertvolle Energie nach draußen entweichen. Besser ist es stattdessen, alle zwei bis drei Stunden stoßzulüften und die abgestandene Luft dabei vollständig entweichen zu lassen. Auch auf diese Weise kommt eine attraktive Ersparnis zustande: Rund 180 Euro niedriger können die Heizkosten auf ein Jahr gerechnet ausfallen.

Fazit

Am Ende gibt es also viele Wege, um den Energiebedarf im eigenen Heim zu senken, ohne dabei für zusätzliche Einschränkungen zu sorgen. Wer sich zunächst langsam an diese Tipps herantastet und sie in kleinen Etappen umsetzt, kann bereits damit erhebliche Erfolge erzielen. Während eine kurzfristige Belohnung nicht zu verspüren ist, belohnt am Ende die Abrechnung der Versorger für die eigenen Mühen.

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